07.04.2019

SV Espenau – HSG Lohfelden/Vollmarshausen II 25:23 (11:13)

Der letzte Spieltag vor der Osterpause, der letzte Heimspielsonntag, in der sich dem Ende zuneigenden Saison. Die HSG Lohfelden/Vollmarshausen II machte sich auf den Weg gen Norden um sich die schöne und sehr helle Ballfalle in Espenau anzuschauen. Die Sporthalle in Lohfelden kommt da einfach nicht mit. Die ist und bleibt der Dark Room der Liga. Darauf einen Met! Ab ins Spiel.

Anwurf Espenau. Vielleicht sollte mal die SEITENWAHL TRAINIERT WERDEN?! DIE WIRD JA NUR NOCH VERLOREN! Der folgende Angriff begann erstmal ruhig. Ruhig durchspielen, dann ruhig wieder zurück. Nochmal hin. Einer rennt rein. Foul. Nochmal ruhig, Nochmal hin, nochmal her. Ein Zeitspiel im ersten Angriff sieht man auch nicht so häufig. So ging er dahin, der erste Angriff. Zeit einen Blick auf die Abwehr zu werfen. In der vorgezogenen Position zog Basti „die Axt“ Otto seine Kreise und versuchte die Bewegung im Rückraum der HSG im Keim zu ersticken. Ging auch halbwegs gut, was aber vor allem am Rückraum der HSG lag. Im Hinspiel hat der ordentlich rotiert. Heute lief das alles deutlich gemächlicher ab. Ein Vergleich der Aufstellungen ergab: Nur vier Spieler des Hinspiels verirrten sich nach Espenau. Vielleicht keine Lust, vielleicht zerfallen die in der Sonne auch zu Staub. Keine Ahnung. Für den SV war es gut, da der Angriff der HSG damit deutlich an Gefährlichkeit einbüßte. Die Espenauer, gewohnt gute Gastgeber, schalteten dafür in der Abwehr auch ein paar Gänge zurück. Es musste tatsächlich ein Siebenmeter her um den Torreigen zu eröffnen. Capitano Schäfer ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte sicher (3. Spielminute). Die HSG nutzte im Gegenzug eines der Scheunentore in der 5:1-Deckung um ihrerseits das erste Tor zu erzielen. Nach einigen Minuten konnte jeder erkennen, dass der SV im Angriff viel zu wenig Bewegung hatte und uninspiriert agierte. Manchmal half das Glück, wie bei Dr. Manfred Flohsens abgefälschtem Gewaltroller (7.), manch einer traf einfach nicht mehr. Springbohne Fabi, im letzten Spiel noch mit 11 Toren erfolgreichster Werfer, traf alles Mögliche, nur nicht das Tor. Ganz im Gegensatz zu dem Sorgenkind der letzten Wochen. Viele hatten die Befüchtung, dass der letzte T-Rex jetzt auch noch ausstirbt. Aber schau an, da isser wieder. Kommt nach 18 Minuten ins Spiel, kümmert sich nicht um Spielzüge oder so’n Kram, sondern wuchtet nach circa zehn Sekunden einfach nur das Ding in die Maschen. So schön einige Aktionen auch waren. Die einladenden Scheunentore und das gute Kreisläuferspiel der Gäste sorgten allerdings dafür, dass sich die Gäste nach und nach absetzen konnten. Roundhouse Raphi konnte einen zu hohen Rückstand gottseidank mit stellenweise spektakulären Paraden verhindern. Je niedriger die Augenlider, desto höher gehen die Beine. Merkt Euch das! Ebenso konnte der Gästekeeper sehenswert einen Tempogegenstoß von T-Rex Herwig abwehren. Dinosaurier sollten bei Hüftwürfen bleiben. Mit 11:13 ging es in die Pause.

Coach Neubi war stinksauer. Diese Schmach! Die erste Halbzeit ein einziger Offenbarungseid! Das hatte er sich aber mal komplett anders vorgestellt! 4:0 gegen den BVB zur Halbzeit passt für jemanden, der die Skyline von Dortmund auf der Wade hat, nicht ins Konzept! Dem Ausgang des laufenden Spiels des SV hingegen sah man, Rückstand hin oder her, doch relativ positiv entgegen. Wenn man nur im Angriff etwas effektiver aufträte, würde das schon ausreichen.

In der zweiten Halbzeit erhöhte der SV etwas das Tempo. Magic Marc und Alexander, der Große, spurteten bei jeder sich bietenden Gelegenheit Richtung Gästetor. Mit dieser Tempoverschärfung erzielte man in der 35. Spielminute den Ausgleich und ging in der 38. erstmals in Führung. In der Abwehr agierte man ebenfalls viel besser. Da wurde geschoben, wie beim Sommerschlussverkauf. Da gab es keine Scheunentore mehr. Der T-Rex strotzte nur so vor Selbstvertrauen. Mit seinen Hüftwürfen, die eigentlich eher Wadenwürfe heißen müssten, machte er der HSG das Leben schwer.
Der gute Jimmy, der ist übrigens super, traf, wenn man ihn denn mit Wechseln ins Rollen brachte, sowieso nach Belieben. Die Heimmannschaft konnte so meist mit einer 2-Tore-Führung im Rücken agieren, die sie bis zum Ende nicht mehr abgeben sollte. Das Spiel endete mit 25:23.
Auch wenn Aberglaube in meiner Welt nichts verloren hat, müssen wir uns mal bei unseren Erfolgsfans bedanken. Die waren in drei Spielen der Saison anwesend und alle wurden gewonnen. Kommt bitte wieder! Die anderen bitte auch.
Das nächste Spiel findet am 28.04.2019 in Dörnhagen gegen den Tabellenzweiten, die TSG Dittershausen II, statt. Am 04.05.2019 findet dann das letzte Heimspiel in der Ballfalle statt. Vorsicht: 16 Uhr! Vorsicht: Samstag! Nicht dass die Horden am Sonntag um 17 Uhr auftauchen und dann sauer sind!

Frohe Ostern
Ihr SV Espenau

 

24.03.2019

HSG Zwehren/Kassel II – SV Espenau 35:31 (19:16)

Willkommen in der Sommerzeit! Allen Anschein nach hat diese Tortur ja in näherer Zukunft ein Ende. Schön wird das! Zwischen 1947 und 1949 gab es übrigens noch die sogenannte Hochsommerzeit (MEHSZ), die vom 11. Mai bis zum 29. Juni ging. Da sag nochmal einer, dass früher alles besser war… Kommen wir zum Sportlichen. In den letzten Stunden der Winterzeit machte sich ein kleines Grüppchen aus Espenau auf den Weg in die Halle nach Oberzwehren um der dort heimischen HSG Zwehren/Kassel II ordentlich Paroli zu bieten. Das kleine Grüppchen bestand aus geschlagenen zehn Mann. Davon zwei Trainer. Der Trainerposten war damit doppelt besetzt, falls einer der beiden sich mal ausruhen musste. Dem gegenüber stand eine gut sortierte Gruppe der HSG, die sich um ihren Anführer, Christoph Knak, scharrten. Der gute Herr Knak wirft im Schnitt 11 Tore in einer Partie. Mal schauen, ob das kleine tapfere Grüppchen aus Espenau seine Kreise etwas einengen konnte.

Die Seitenwahl wurde mal wieder verloren. Schönerweise gibt es in der Halle in Oberzwehren keine Probleme mit der einfallenden Sonne, wie es letzte Woche der Fall war. Ganz im Gegenteil. Selbst die Hallenbeleuchtung kommt nicht so ganz gegen die herrschende Dunkelheit an. Musik zum Warmmachen gab es leider auch keine. Herr Knak sagte, dass sie noch vom Auswärtsspiel in Twistetal geschädigt sein. Verständnisvolles Nicken wurde ihm zuteil. Manch Spieler konnte ein Schluchzen nicht vermeiden. Der SV durfte beginnen und schloss den ersten Angriff durch Reineke Verch nach 36 Sekunden erfolgreich ab. Schon bei diesem ersten Angriff konnte man erkennen, dass die Espenauer Rumpftruppe im Angriff ganz gefällig agierte. In der Abwehr war dies leider nicht der Fall. Da schaute man den angreifenden Großstädtern ebenso gefällig hinterher. Herr Knak, übrigens nicht verwandt mit Alfred Jodocus Knak (Riesenwitz. Der musste sein. Sorry.), ließ sich da nicht lange bitten und brachte die Hausherren innerhalb einer Minute mit 1:2 in Front. So entwickelte sich ein torreiches Spiel. Durch einen kleinen Zwischenspurt (8. & 9. Spielminute) konnte sich die HSG erstmals mit drei Toren auf 8:5 absetzen. Der SV steckte aber nicht auf und konnte das in der 24. Minute wieder egalisieren (13:13). In der 28. Minute holte Heidi sich noch eine kleine Strafzeit zum Durchschnaufen, was die HSG nutzte und sich bis zur Pause auf 19:16 absetzte. Ab zum Pausentee.

Vorne hui, hinten naja. In Anbetracht des Aufgebotes war man nicht unzufrieden, obschon die mangelnde Abwehrleistung, vor allem in den ersten 15 Minuten, verbesserungswürdig war. Neue Taktik für die zweite Hälfte: Tower Defense! Coach Perschi musste in der Abwehr selbst ran und seine Größe zur Schau stellen.

Die zweite Hälfte begann nicht gut. Zwei schnelle Gegentore und ein verworfener Siebenmeter von Dr. Manfred Flohsen spielten der HSG in die Karten. Die HSG konnte sich bis zur 43. Minute auf 28:21 absetzen. Diese Hypothek war für die Kleingruppe des SVE nicht mehr aufzuholen. Herr Knak krönte seine Leistung noch mit einem sehenswerten Kempatrick für den im Anschluss eine Kiste Bier fällig war. Das war sozusagen für den guten Zweck. Der SV kämpfte sich in den letzten 15 Minuten wieder auf vier Tore ran. Das Spiel endete mit einem Siebenmeter für die HSG in der 60. Minute. HSG-Keeper Jopp machte sich auf, seine Leistung mit einem eigenen Tor zu krönen. Mit guter Laune und einem Augenzwinkern standen sich die Keeper Jopp und Heike gegenüber. Beide hielten in diesem Spiel übrigens gerne ihre Birne hin. Auf so Kopftreffer stehen die Jungs. Das ist ein Torhüter-Fetisch. Heike konnte den Ball gottseidank abwehren, was eine weitere Kiste Bier für die HSG bedeutete. Insgesamt waren es auf Seiten der HSG damit vier Kisten (woher die zwei weiteren Kisten kamen, ist mir nicht bekannt.), was erahnen lässt, warum die Heimspiele samstags stattfinden. ;-)

Herr Knak warf in diesem Spiel übrigens zehn Tore. Das ist sehr viel, das ist aber auch unter seinem Schnitt! Ha! Springbohne Fabi warf derer elf! Eiderdaus, ein Teufelskerl! Wichtig ist auch, dass unser T-Rex seine Ärmchen wieder im Griff hat und auch wieder trifft. Pünktlich zu dieser Dino-Show in der Documenta-Halle kommt er wieder in Fahrt. Wenn die Familie in der Stadt ist, zeigt man sich eben von seiner besten Seite.

Am Sonntag, den 07.04.2019, kommt um 17 Uhr die nächste HSG zum Duell. In diesem Fall ist es die HSG aus Lohfelden/Vollmarshausen II. Das letzte sonntägliche Heimspiel in dieser Saison! Also ich würde mir das nicht entgehen lassen.

Herzlichst
Ihr SV Espenau

 

24.03.2019

SV Espenau – SVH Kassel II 26:34 (10:20)

Ein herzliches Hallo, liebe Freunde des gepflegten Handballsports! Es war wieder Heimspielzeit in der heimischen Ballfalle in Espenau. Die Vorzeichen standen nicht gut… Unsere Exil-Niederndodelebener Springbohne Fabi und die Wuchtbrumme Jimmy meldeten sich für das anstehende Heimspiel gegen die SVH Kassel im Vorfeld ab. Um den ganzen die Krone aufzusetzen, fiel das letzte Training vor dem Spiel aufgrund der Jahreshauptversammlung des SV Espenau aus. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an den alten Vorstand, der in der Vergangenheit wirklich gute Arbeit geleistet hat. Weil es so schön war, dürfen die Herren und Damen das gleich weitermachen. Dafür gutes Gelingen. Aber zurück zum Spocht! In der Hinserie hatten uns die Herren der SVH um Christoph Nordheim ganz schön geärgert. Mit 27:25 haben sie uns damals aus der grünen Hölle in Harleshausen geworfen. Da hatten wir noch eine Rechnung offen! Das Problem: In der Espenauer Halle stand dann gefühlt eine komplett andere Mannschaft der SVH, auch einen Christoph Nordheim suchte man vergebens?! Wie sollen denn da vernünftige Rachegelüste aufkommen?

Die schlimmste Niederlage gab es noch vor Anpfiff. Die SVH gewann die Seitenwahl. Was in handelsüblichen Sporthallen mehr oder weniger egal ist, ist in der Ballfalle Espenau an einigen Spieltagen nicht ganz unerheblich. Die Ballfalle teilt sich an diesen wenigen Tagen in die beiden Teile „Thekenseite“ und „Sonnenseite“. Das hört sich so an, als könne man gar nicht falsch wählen! Der Torhüter auf der Sonnenseite erkennt allerdings SOFORT, dass die Thekenseite an diesen Tagen die viel bessere ist! So ist das Schicksal. Die einen an der Theke, der andere mit Bikinistreifen wegen der Dauerbesonnung. Die Gäste spielten zu allem Überfluss auch gleich komplett anders als erwartet. Die SVH empfing den SVE mit einer aggressiven 3-2-1-Deckung. Paralysiert, als ob der dreiäugige Simpsons-Fisch persönlich anwesend wäre, kamen die Espenauer Recken damit überhaupt nicht klar. Zwar nutzten die Hausherren die ein oder andere Lücke, die sich in diesem Abwehrverbund zwangsläufig ergeben, wirkten dabei aber alles andere als souverän. Im Angriff präsentierte sich die SVH ebenfalls sehr zielstrebig und agil. Regelmäßig hatten die Außenspieler der SVH nach Rückraumgewusel ihrer Kameraden richtig viel Platz, den diese auch zu nutzen wussten. Beim Stand von 4:7 (11. Spielminute) nahm der SVE die erste Auszeit. Plan war: Mehr Bewegung ohne Ball, um die Lücken zu nutzen und in der Abwehr besser schieben. Funktionierte eher weniger gut. Zwar erzielte man flott ein Tor, war danach aber komplett von der Rolle. Die SVH erzielte danach innerhalb von 65 Sekunden vier Tore. Allesamt abgefangene Espenauer Angriffe, die in Tempogegenstöße mündeten. Die gute alte Heike konnte einem leid tun. Gut, dass er das ganze aufgrund der Sonnen gar nicht so mitbekam. Irgendein Spieler der SVH hat ihn beim Tempogegenstoß sogar mal angeworfen. Haha. Danach fing sich der SVE gottseidank wieder und war seinerseits auch hier und da erfolgreich. Halbzeitstand: 10:20 bzw. huiuiuiuiui.

Pausentee. Erstmal hinsetzen und den Schwindel aus dem Kopf bekommen. Hier ging es heute nicht mehr um Rache, hier ging es nur noch darum, sich halbwegs vernünftig zu verkaufen! Die Sonne war auch kein Thema mehr, die sorgte nur dafür, dass man ab der 45. Minute den Spielstand nicht mehr entziffern konnte.

Die zweite Halbzeit begann wieder schlimm. Die SVH konnte sich rasch bis auf 11:23 absetzen. Dann ging ein kleiner Ruck durch den SVE. Bälle wurden abgefangen und sogar erfolgreiche Tempogegenstöße gelaufen. Ob es an den wiedererstarkten Espenauern oder den Harleshäusern, die ihrerseits vielleicht zwei Gänge zurückschalteten, lag, lässt sich nicht endgültig klären. Fakt ist, dass sich ab der 35. Spielminute ein halbwegs ausgeglichenes Spiel entwickelte. Erwähnenswert ist, dass ein Spieler der SVH den guten Raphi sogar kurz in Manndeckung nehmen wollte. Dabei wollte Raphi doch nur einen schnellen Abwurf machen. Der Spieler der SVH fühlte sich ermächtigt ihn dabei in seinem Strafraum zu besuchen. Bunte Linien auf dem Boden waren dabei egal. Somit war ein schneller Abwurf passé. Schade eigentlich. Der SVE gewann zumindest die zweite Halbzeit mit 16:14, so dass ein Endresultat von 26:34 auf der Anzeigetafel prangte.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Bereits am Samstag macht sich der Tross des SVE in die große Stadt Kassel auf. Die HSG Zwehren/Kassel II möchte vielleicht Rache für die Niederlage im Hinspiel nehmen. Diesmal ist es also der SVE, der mit abgefahrenen Abwehrtaktiken beginnen muss. Irgendeiner wird diese Woche noch zum Libero ausgebildet, da bin ich ganz sicher!

Vergessen Sie nicht die Uhren umzustellen!
Tschüß

 

16.03.2019

SHG Hofgeismar/Grebenstein III – SV Espenau 20:26 (10:14)

Was 1 Spiel vong Souveränität her! Der SV Espenau hat auch im zweiten Derby stabil abgeliefert! Gegner war diesmal die SHG Hofgeismar/Grebenstein III., die man in der heimischen Ballerbude im Hinspiel bereits mit 23:20 besiegte. Im Gegensatz zum letzten Spiel war die Personaldecke etwas ausgedünnter. Reineke Verch, Magic Marc und Alexander der Große waren leider nicht mit von der Partie. Coach Neubi sah sich dadurch gezwungen sich höchstselbst in ein Trikot zu zwängen. Apropos Trikot: Falls jemand irgendwo ein grünes Erima-Trikot mit dem Schriftzug „SV Espenau“ und der Nummer 64 sieht, bitte melden. Wir vermissen es. Der Verlust dieses Trikots führt unweigerlich dazu, dass manche Spieler ungewollt mit sehr, nun ja, sagen wir körperbetonten Größen auflaufen müssen. Da der SV Espenau durch tolles Spiel und nicht durch unnötige Sexyness auffallen möchte, wäre das Trikot echt wichtig für uns. Wie dem auch sei, schauen wir mal, wie das Spiel so lief.
Die Platzwahl wurde mal wieder ordentlich vermasselt. Wir mussten also erstmal gegen die Sonne und den Wind auf der Seite mit den Maulwurfshügeln spielen. Dem SV war es egal, heute konnte uns niemand etwas! Wie sagt man so schön: Wenn Dir einer einen Stock zwischen die Speichen steckt, mach Limonade draus. Das Spiel startete recht sehenswert. Springbohne Fabi brachte den SV nach einer knappen Minute in Front, was im direkten Gegenzug durch Eric Schubert, aktuell führend in der Torschützenliste, ausgeglichen wurde. Kurz danach legte er noch einen drauf und erzielte damit die Führung für die SHG. Es sollte die einzige Führung der SHG in diesem Spiel sein. Wenig später vollführten Johnny und „Die Axt“ Otto eine zeitgemäße Darbietung ihres Stückes „Sperre/Absetzen“ (5. Spielminute). Wer das gesehen hat, braucht keine Lehrbücher mehr. Danach zeigte Raphi sein Können und parierte einen freien Wurf, der sofort in einen Tempogegenstoß des SV mündete. Michael Rothenburg, Torwächter des SHG, wollte Raphi nicht nachstehen und vereitelte diesen Tempogegenstoß ebenfalls famos. Alles in allem ein wirklich gutes Spiel, bei dem sich der SV Espenau langsam aber stetig absetzen konnte. Durch die etwas angespanntere Personaldecke fühlte sich Trainer Neubi in der 20. Spielminute dazu berufen, sich auf der Platte auch ein wenig die Beine zu vertreten. Sein Tempo! seine Sprungkraft! seine knallharten Würfe! All das hat er auch heute nicht gezeigt. Aber Einstellung und Bälle ambizieren (Espenauerisch für „Antizipieren“), das kann er! In der 23. Spielminute hat er der SHG einfach den Ball geklaut und einen Tempogegenstoß eingeleitet. Betrunken vor Glück hat er sich dann auch gleich wieder ausgewechselt. Stehende Ovationen (zumindest Perschi stand!) waren ihm sicher. So ging die erste Halbzeit flott vorbei und der SV führte mit vier Toren.
Pausentee. Kurze Besprechung. Tenor der Runde: Weiter so, dann klappt das schon. Bis zum Wiederanpfiff wurde dann einfach nur abgechillt.
Der Plan ging auf. In der zweiten Halbzeit spielte man einfach so weiter. Immer wieder wurden Dinge gezeigt, die man im Training so oft übte aber so selten in den Spielen anwendete. Heute war das alles komisch, heute war das alles gut. Den Capitano konnte man hinstellen, wo man wollte. Der hat von jeder Position Tore erzielt. Zwei Dinge trübten den guten Gesamteindruck des SV allerdings. Zum einen Dr. Manfred Flohsens Ohren, die sich einfach dagegen wehrten seinen eigenen Namen zu verstehen. Schätzungsweise wurden die Rufe von Coach Neubi von diversen Seismographen registriert, nur den Flo, den erreichten sie nicht. Zum anderen müssen wir über die Leistung unseres T-Rex sprechen. Ich vermute, dass er irgendwann einsah, dass seine Tore zum Sieg nicht benötigt wurden, und er sich zum Ziel setzte das Torgestänge auf alle Möglichen Arten zu treffen. Wenn das der Plan war, ist er aufgegangen. In der 50. Minute vervollständigte er sein „Quartett“ (linker & rechter Pfosten sowie Latte). In der 54. Minute vereitelte Jimmy noch einen Temogegenstoß der Hausherren indem er sich wie Ikarus in die Lüfte erhob. Der Sonne kam er gottseidank nicht zu nah die Höhe reichte aber aus um den herannahenden Pass zum Tempogegenstoß ins Seitenaus zu befördern. Wie Superman flog er da umher. Der SV sollte ihm eine Telefonzelle als Umkleide besorgen! Der SV führte zu diesem Zeitpunkt weiterhin mit vier Toren. Da die SHG in der 57. Spielminute eine doppelte Strafzeit kassierte, war das Spiel entschieden. Der SV nutze die Räume dazu, den Vorsprung noch etwas auszubauen. Endstand war ein niemals gefährdetes 20:26.
Ein kleiner Nachtrag hinsichtlich der Schiedsrichterin. Überlicherweise äußern wir uns zu Schiedsrichtern nicht. Wenn die Leistung aber solch eine Güte hat, wie sie die junge Dame an den Tag legte, sollte das nicht unerwähnt bleiben. Vielen Dank dafür.
Am nächsten Sonntag stellt sich die SVH Kassel in der heimischen Ballfalle vor. Im Hinspiel haben uns die Jungs aus Harleshausen ganz schön geärgert. Der SV möchte gern weiter auf der Erfolgswelle reiten und würde sich über zahlreiches Erscheinen freuen.

 

10.03.2019

SV Espenau – HSG Ahnatal/Calden II 20:18 (9:9)

Endlich wieder ein Heimspiel. Nachdem im Februar genau NULL Heimspielen in der Ballfalle Espenau beigewohnt werden konnte, war es nun endlich wieder soweit. Zu Gast war niemand geringeres als die HSG Ahnatal/Calden II. Das bedeutete Derbyzeit! Nachdem der selbsternannte ICE in der Hinserie die Recken des SV Espenau relativ humorlos überrollte, ging es nun darum, diese Schmach auszubügeln. Also flott nochmal die Espenauer Draisine gefettet und ab auf die Platte!
Es entwickelte sich eine recht zähe Begegnung. Die ersten Angriffe verpufften allesamt. Erst in der dritten Spielminute wurde der Torreigen durch den agilen Halblinken der Gäste, Jan Sommerlade, eröffnet. Der SV wollte da nicht nachstehen und entsendete Reineke Verch ins tiefste Linksaußenland, wissentlich, dass zu große Winkel diesen trickreichen Haudegen nur verwirren. Rein ins Glück: 1:1. Ein richtiger Spielfluss wollte auch nun nicht entwickeln. Vieles blieb auf beiden Seiten Stückwerk. Einzig die Herren Sommerlade (Jan) und Reineke Verch waren bereit die Anzeigetafel zu beschäftigen. In den ersten 15 Spielminuten trafen ausschließlich diese beiden Spieler. Die restlichen Akteure beschäftigen sich derweil mit gelben Karten und Strafzeiten. Soll ja keiner sagen, dass die faul waren. Nachdem Basti „die Axt“ Otto sich in der 16. Spielminute bereits die zweite Strafzeit einhandelte setzen sich die Gäste auf 3:7 ab. Bei den gelben Karten und den Strafzeiten ist Basti bislang nur die Nummer zwei der Liga. Der Mann hat höhere Ansprüche! Der SV ließ sich von dem Rückstand gar nicht verunsichern und glich in der 22. Spielminute zum 7:7 aus. Fünf Minuten später ging der SV erstmalig in Führung. Die Halbzeit endete mit 9:9. Die Draisine rollt!
Bei der Kabinenpredigt war man sich einig, dass man vermutlich mehr Tore erzielen könnte, wenn man den Ball auch AUF das Tor warf. Das Vorbeiwerfen hatte man in der ersten Halbzeit zu Genüge präsentiert. An der Abwehr gab es ohnehin nichts zu mäkeln. Die stand im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr gut.
Die zweite Halbzeit begann sehr ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich bedeutend absetzen, was nicht zuletzt auch an den guten Torhüterleistungen lag. Raphi hatte sogar die Chuzpe eine sehenswerte Parade gegen einen Tempogegenstoß von Marcus Pilz mit zwei Bonuspunkten im Basketballkorb zu verzieren. Zumindest versuchte er das. Unnötig zu erwähnen, dass dieses Unterfangen kläglich scheiterte. Knapp vorbei am Korb! Die gelben Karten und Strafzeiten wurden weiterhin verteilt. Manchmal lag auch der ein oder andere Spieler am Boden. Ernsthafte Verletzung blieben dabei gottseidank aus. In der 46. Spielminute kassierten die Gäste zwei Strafzeiten. Das bedeute Platz für die Espenauer, die sich in dieser Überzahl erstmals mit zwei Toren absetzen konnten (16:14, 47.). Die Gäste wurden erfolgreich davon abgehalten, diesen Vorsprung zu verkürzen. Im Gleichschritt ging es bis zum Stand von 19:17 in der 58. Spielminute. Das Rippchen Bretz hat der Spannung halber noch eine vollkommen berechtige Strafzeit kassiert. Bei der Clothesline würde auch dem Undertaker ganz warm ums Herzelein. Die Gäste verkürzten auf 19:18 und spielten fortan eine offene Deckung. Der SV ist wahrhaftig nicht dafür bekannt, in der Crunchtime souverän zu agieren. Diesmal nicht so! Springbohne Fabi netze in der 59. Minute nochmal ein, danach passierte beim Spielstand nichts mehr! Ob es an der gut gefetteten Espenauer Draisine oder einer defekten Klimaanlage im ICE lag ist vollkommen egal. Wichtig ist: DERBYSIEG!
Nach dem Derby ist vor dem Derby. Am Samstag, den 16.03.2019, wird der SV bei der HSG Hofgeismar/Grebenstein III vorstellig. Das ist übrigens der „Alles-was-Du-machst-ist-richtig-Tag“. Da gab es schon schlechtere Vorzeichen. Kommen Sie ruhig mit, es herrscht nämlich Hallensportwetter.
P.S.: Wenn Raphis Versuch den Basketballkorb zu treffen erfolgreich gewesen wäre, wären es natürlich DREI Punkte gewesen! Entschuldigen Sie bitte meine Unwissenheit, mir fehlt das Basketballtraining.

 

17.02.2019

TG Wehlheiden III - SV Espenau 28:19 (16:7)

Februar 2019. Bei strahlendem Sonnenschein und annährend 15°C Außentemperatur machte sich der espenauer Handball-Tross auf in die Metropole Kassel um mit der TG Wehlheiden um die zu vergebenden zwei Punkte zu rangeln. Diese zwei Punkte haben in den letzten Tagen deutlich an Wichtigkeit gewonnen, da die sympathische Truppe der HSG Fuldatal/Wolfsanger IV leider die Segel strich und zurückgezogen hat. Das Punktekonto des SV Espenau schmolz damit um vier Punkte. Da waren es nur noch acht. Nicht gut, gar nicht gut. Reineke Verch war leider nicht mit von der Partie. Das war zum einen schade für die Espenauer, da somit das Schlitzohr des Teams fehlte, aber auch schade für Basti Kühn auf Seiten der TG Wehlheiden, weil das Treffen der beiden Beach-Boys somit auch ausfiel.
Zu Beginn wogte das Spiel hin und her. Da war Tempo im Spiel. Bei dem Tempo stellen sie sich bitte zwei Wanderdünen vor, die sich ab und zu, von einer romantischen Brise Frischluft (…mit Fischduft! Haha, Riesenwortspiel!) angetrieben, langsam von links nach rechts und wieder zurück schoben. Das Publikum hätte eigentlich sofort mit Buh-Rufen beginnen müssen, tat das aber nicht. Anscheinend war der Großteil sofort weggeschlummert. Ausnahme waren einige Jugendspieler der TG Wehlheiden, die unermüdlich „Defense! Defense!“ skandierten. Der SV ließ sich von der Jugendbeschallung nicht irritieren und eröffnete den Torreigen in der 5. (!!!) Spielminute. Nach zehn Minuten stand es gerade mal 3:1. Im anderen Spiel der Bezirksliga B, TSG Dittershausen II gegen die HSG Kassel/Zwehren II, waren nach zehn Minuten bereits 16 Tore gefallen! Endstand war da übrigens 49:32, was ein deutliches Zeichen dafür ist, dass die eine schöne Meise haben. Die TG Wehlheiden fand nach ein paar Minuten deutlich besser ins Spiel. Ohne große Gegenwehr der Gäste konnte sich die TG Tor um Tor absetzen. Die Angriffe des SV verliefen oftmals uninspiriert und statisch. Gefährliche Torabschlüsse waren da selten zu sehen. Für die Espenauer schien es wichtig zu sein den Mittelblock der TG gut aussehen zu lassen und den Ball möglichst oft links und rechts am Tor vorbei zu bugsieren. Bis zur 22. Spielminute konnte sich die TG so auf 11:2 absetzen. Zu allem Überfluss bekam Bast „die Axt“ Otto auch noch die rote Karte. Vermutlich sah er Basti Kühn an, dass er traurig um die Abwesenheit von Reineke Verch war und wollte ihn mal herzlich drücken. Er suchte sich dabei leider nur einen ungünstigen Zeitpunkt aus, wollte Basti Kühn doch gerade einen Tempogegenstoß laufen. Das Ganze endete in einem Gemisch aus zwei Sebastians, die sich am Boden liegend wiederfanden. Nächstes Mal bitte ein besseres Timing, Basti (Otto)! Der vollkommen unbeteiligte Jakob Steinhäuser der TG bekam dann auch direkt die rote Karte von den Sekretären verpasst. Schade für ihn, lag sein einziges Vergehen doch darin, dass er die gleiche Nummer wie Basti „die Axt“ Otto führte. Da hier offensichtlich nur ein Tippfehler seitens der Sekretäre vorlag, setzte man die Strafe zur Bewährung aus und ließ den Angeklagten weiter am Spiel partizipieren. Resümee der ersten Halbzeit: SV Espenau: ganz dolle schlecht, TG Wehlheiden: erst mies, dann besser. Halbzeitstand 16:7.
Die Halbzeitansprache war etwas ungemütlich und hätte durchaus ein Nachspiel für die anwesende Getränkekiste (Bier, Radler, Cola, Fanta, Iso, Apfelschorle – was ist nur aus dem Handball geworden?) hätte haben können. Gottseidank überstand die Kiste den tätlichen Angriff einer ziemlich mies gelaunten und enttäuschten Person, unbeschadet. Nachdem lautstark verkündet wurde, was in der ersten Halbzeit ehr nicht so gut lief und wie man es eventuell etwas besser gestalten könne, ging es mit frischem Wind in die zweite Halbzeit. Die Ansprache hatte ihre Wirkung offenbar nicht verfehlt. Die Mannschaft des SV Espenau trat nun ganz anders auf. Die Deckung funktionierte deutlich besser und im Angriff bewegten sich sogar einige Spieler, obwohl sie den Ball gar nicht hatten. Die Mannschaften begegneten sich nun auf Augenhöhe. Sogar Tempogegenstöße wurden gelaufen! Gefährlich konnte man der TG Wehlheiden allerdings nicht mehr werden. Das wäre angesichts der ersten Halbzeit auch nicht gerechtfertigt gewesen. Hervorzuheben ist in der zweiten Halbzeit unsere Springbohne Fabi. Seine Sound Effects mögen manchmal etwas theatralisch wirken, wenn er in Lücken stößt, wo keine sind. Aber wer acht Tore in einer Halbzeit wirft, macht vieles richtig. Die Geräusche sind trotzdem seltsam! Endstand 28:19 und die Hoffnung, dass man sich nächste Saison wiedersieht. Die Spiele gegen Wehlheiden machen nämlich Spaß!
Am nächsten Wochenende wird es nicht einfacher. Der Handball-Truppe des SV hat ihren Einsatz am Samstag beim Tabellenzweiten der Liga. Das wird kein einfaches Spiel bei der GSV Eintracht Baunatal IV. Aber am Ende des Tunnels, da ist ein kleiner Hoffnungsschimmer. Oder wie Lothar Matthäus sagen würde: I hope we have a little bit lucky…

 

02.02.2019

HSG Twistetal III - SV Espenau 29:25 (16:12)

Hallo liebe Freunde des gepflegten Handballsports. Am Wochenende war mal wieder Auswärtsspielzeit. Der SV Espenau musste eine kleine Weltreise entfernt bei der HSG Twistetal III antreten. Es wurde das erwartet enge Spiel. Wobei die Enge sich vornehmlich auf die räumlichen Gegebenheiten vor Ort bezieht. Die Lümmel von der Auswechselbank hatten nicht die geringste Chance das Feld zu verlassen. Der Bereich zwischen Auslinie und Wand entsprach ziemlich exakt der angebotenen Sitzbank. Das war gewöhnungsbedürftig hat aber auch irgendwie Charme. Aber genug davon, der SV Espenau war ja zur sportlichen Ertüchtigung und nicht zum Sightseeing angereist. Im Hinspiel konnte man die Jungs der HSG mit 26:24 in die Schranken weisen, was ein gutes Vorzeichen für die nächsten zwei Punkte sein sollte.
Marschrichtung heute: Hinten stabil decken und vorne ab und zu mal einen reinwerfen. Die HSG überraschte allerdings mit einer 5:1-Deckung. Das war man von denen gar nicht gewohnt. In der Anfangsphase entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Die HSG legte vor, der SV zog nach. So lief es bis zur 6. Spielminute. Fabian, die Springbohne aus Niederndodeleben, schlüpfte in die Rolle des Agressive Leaders und verdiente sich seine erste Auszeit. Die HSG nahm den zusätzlichen Platz gerne an und zog zügig auf 6:2 davon (8. Spielminute). Der SV Espenau spielte im Anschluss zwar wieder gut mit, der Rückstand wurde aber nicht aufgeholt. Hier und da war im espenauer Spiel der Wurm drin. Capitano Schäfer war im Namen der Stiftung Warentest unterwegs und versuchte mehrfach das Aluminium zu verbeulen. Leider gelang nicht mal das. Der Rückraum der Twistetaler gefiel derweil durch flottes Spiel, was zumeist in ein Abräumen auf der linken Angriffsseite mündete. Durch die Mitte kamen die Twistetaler nach einer Umstellung in der Abwehr deutlich schlechter. Sowohl Jimmy als auch das Rippchen Bretz zeigten eindrucksvoll ihre Qualitäten im Block. Das Rippchen setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Er ambizierte (Sprache im Wandel! Wir Espenauer verstehen das!) den gegnerischen Pass und lief dann den langsamsten Tempogegenstoß der Welt. Nur seiner Körperstatur ist es zu verdanken, dass die Twistetaler da einfach nicht mehr vorbei kamen. Aber so schön das stellenweise aussah, diese vier Tore haben die tapferen Recken nicht aufholen können. Halbzeit: 16:12
Begrüßt von Bernd Clüvers Jungen mit der Mundharmonika ging es in die Kabine. Der Plan für die zweite Halbzeit: Besser verschieben im Abwehrverbund und noch besser ambizieren. Jo, dann ist ja alles klar. Ab auf´s Feld! Damit das alles nicht so leicht wird, wurde erstmal wieder eine Zeitstrafe genommen. Die überstand man schönerweise halbwegs unbeschadet. Jimmy und Pascal haben als kleines Kabinettstückchen einen erfolgreichen Pass durch des Gegners Beine vorgeführt, der sogar in einem Tor mündete. Wenn man schon nicht gewinnt, kann man es wenigstens schön gestalten. So wog das Spiel hin und her. Zeitweise konnte sich die HSG bis auf 23:16 absetzen (42.). Dann passierte aber plötzlich etwas beim SV Espenau. Vier Tore in Folge für die Gäste! Nur noch 23:20! Ging da etwa noch was? Um den Lauf zu unterbrechen, gönnte man sich nochmal eine Zeitstrafe. Den zugehörigen Siebenmeter verwandelte die HSG sicher. Die Strafzeit überstand man, abgesehen von dem Siebenmeter, ohne Gegentor. Das Rippchen Bretz besaß sogar die Frechheit einen zentralen Freiwurf einfach direkt zu verwandeln. Raphi wollte nun auch etwas Aufmerksamkeit auf sich lenken und zeigte den anfliegenden Geschossen seine Gliedmaßen. Jetzt war man nur noch ein einziges Tor hinten dran (24:23, 54.)! So schön manche Spielzüge und Einzelaktionen des SV auch waren, es gab während des Spiels auch die gegensätzlichen, nicht so guten, Dinge. Nach einem Tor der HSG hat man einen spektakulär schlechten Anwurf ausgeführt. Die Espenauer bekamen den Ball einfach nicht zur Mitte geworfen. Gut, dass der Ball in der winzigen Halle nicht so weit weg konnte. Schade, dass man das in der winzigen Halle von überall gut beobachten konnte. Nach einer weiteren Strafzeit in der 58. Minute konnte der Sv Espenau nichts mehr entgegensetzen. Endstand: 29:25.
Ein Spiel mit Licht und Schatten und gewöhnungsbedürftiger aber auch amüsanter Musik. In zwei Wochen, am 17.02.2019, tritt der SV Espenau bei den Wagenrungen der TG Wehlheiden in der Königstorhalle an. Bis dahin werden fehlerfreie Anwürfe geübt.

 

27.01.2019

SV Espenau – HSC Landwehrhagen 19:26 (11:15)

Da ist sie schon wieder vorbei, die Winterpause. Pünktlich zum Karneval hat sich das Wetter als April verkleidet. Da ist eine pfundige Sportveranstaltung doch eine gern angenommene Gelegenheit ein paar Kubikmeter Beton zwischen sich und die Außenwelt zu schaffen. Zu Gast waren die Windhunde des HSC Landwehrhagen. Sozusagen ein Länderspiel zwischen Hessen und Niedersachsen. Geschätztes Durchschnittsalter der Gäste: 21 Jahre. Demgegenüber die überaus sympathische und vor allem hübsche Truppe des SV Espenau. Im Hinspiel gewann der HSC Landwehrhagen relativ deutlich mit 39:26. Manch espenauer Akteur klagte Tage später noch über Drehschwindel. Damit das Jahr 2019 nicht mit einem Debakel beginnt, nahm man sich den flotten Rückzug als Vorsatz mit in dieses Spiel. Kleiner Hinweis: Das Spiel wurde auf 15 Uhr vorverlegt, damit man das Finale der Handball-WM mit deutscher Beteiligung verfolgen konnte. Das nennt man dann wohl Eigentor.
Die Gäste hatten Anwurf. Vermutlich eine der wenigen Spielsituationen, die ohne Spielzug stattfinden. Das Rückzugsverhalten der Hausherren bis hierhin sensationell gut. Kaum angepfiffen, stand die Abwehr! Der HSC begann wie erwartet mit der Ausübung ihrer einstudierten Choreographien. Das Bollwerk des SV Espenau schaute interessiert zu und versuchte hier und da mitzutanzen. Der HSC, vermutlich irritiert, dass da so viele Abwehrleute standen, im Hinspiel stand da ja oftmals nur noch ein Torwart, kam zum Abschluss aus dem Rückraum. Den konnte Raphi in seiner unnachahmlich emotionalen Art aber einfach aus dem Winkel fischen. Ballbesitz Espenau und die Chance zur Führung. Magic Marc war es vorbehalten diese zu erzielen. 1:0! Lag hier etwa eine Überraschung in der Luft? Ähm… nein, da die Gäste im Anschluss ihr Tempospiel durchzogen und damit auch das ein oder andere Mal zu leichten Toren gelangten. Das Rückzugsverhalten der Hausherren war gegenüber dem Hinspiel allerdings deutlich verbessert, so dass sich die Anzahl dieser einfachen Gegentore in Grenzen hielt. Nichtsdestotrotz konnte man dem haushohen Favoriten nicht gefährlich werden. Bis zum 11:12 (24. Spielminute) konnte man ganz gut mithalten, danach riss bei den Hausherren etwas der Faden und es schlichen sich einige technische Fehler ein, so dass sich die Windhunde noch auf 11:15 absetzen konnten.
Erstmal Halbzeit, erstmal ausruhen. So viel Belastung ist der Körper nach der langen Pause ja noch gar nicht gewohnt. Zumal die „Weihnachtsferien“ auch gerne zur Massephase werden. Man war bis hierhin aber nicht unzufrieden mit dem Spielverlauf und war sich einig, dass man das Spiel so weiter gestalten wollte. Also gar nicht erst abkühlen und wieder raus auf die Platte!
Ich will hier auch gar nicht so viele Worte verlieren. Kann ich auch gar nicht, da ich mir keinerlei Notizen gemacht habe. Seht es mir nach. Die zweite Halbzeit verlief abgesehen von einigen technischen Fehlern ebenfalls zufriedenstellend. Die Espenauer taten, was sie konnten während die Jungs aus Niedersachsen weiter wuselten. Das muss dieses Restless-Legs-Syndrom sein. Erfreulicherweise konnte nun auch die Heimmannschaft sogar den ein oder anderen Tempogegenstoß laufen. Wenn man einige 100%-Chancen mehr verwandelt, sieht das Ergebnis am Ende noch besser aus. Dabei muss man aber auch erwähnen, dass der Torwart der Landwehrhagener mehrere freie Würfe sehenswert pariert hat. Abgesehen von seiner Sockenmode ein wirklich guter Auftritt. Leider verletzte sich kurz vor Ende noch ein Spieler der Gäste am Sprunggelenk. Gute Besserung von hier aus! Endstand 19:26.
Nächstes Wochenende fährt der SV Espenau bereits am Samstag zur HSG Twistetal III nach, nunja, Twistetal halt. In dem Wort „Twistetal“ stecken übrigens schon acht Buchstaben, die man zur Bildung des Wortes „Auswärtsieg“ benutzen kann. Toll, oder?

 

16.12.2018

HSG Fuldatal Wolfsanger IV– SV Espenau 22:24 (13:12)

Sonntag, der dritte Advent. Der erste Schnee verzückte Jung und Alt. Die Jungs des SV Espenau hielt das nicht davon ab das letzte Spiel des Jahres zu absolvieren. Über die schneebedeckten Straßen machte man sich auf ins nahe Fuldatal-Ihringshausen zur HSG Fuldatal/Wolfsanger IV um die ersten Auswärtspunkte zu holen. Zur Einstimmung schaute man noch einige Minuten der Begegnung HSG Fuldatal/Wolfsanger I – SVH Kassel an (Bezirksoberliga Damen). Die SVH konnte die Punkte mit nach Kassel nehmen. Doch nicht nur die Punkte wollten nicht so wie die Damen der HSG FuWo, auch ein Ball der Spielerinnen hatte sich nach dem Spiel in die Lüfte geschwungen um sich in den Rohren der Hallenbelüftung zu verfangen. Passend zur friedfertigen Adventszeit konnten Peter Rösch der HSG FuWo und die gute alte Heike mit seltsamen langen Stangen diese Bredouille in den Griff bekommen. Eine tolle vereinsübergreifende Zusammenarbeit! Dafür gab es von unserem T-Rex Marcel einen Daumen nach oben. Wer genauer hinsah, bemerkte, dass er seinen Daumen aufgrund einer Kapselverletzung in dieser Stellung fixiert hatte. Damit war er zum Zuschauen verdammt. Was er gemacht hat? Keine Ahnung. Bestimmt hat er beim Kegelabend am Vortag diese Info preisgegeben. Aber wie soll man das nach einem Kegelabend denn noch wissen? Neben Marcel fiel auch noch unser Capitano aus, was die wilde Meute beim Warmmachen gleich zu spüren bekommen sollte. Das Warmlaufen endete arg ungewohnt mit Liniensprints! Es roch nach Tempospiel, Freunde!
Anwurf HSG FuWo, Espenau in der Defensive. Mit Zupack Shakur und dem Rippchen Bretz hat man in der zentrale einen schönen Block, der gut zu verteidigen weiß. Die Abwehrleistung des SV war im Großen und Ganzen sehr passabel. Den Rückraum hatte man mit einer aggressiven Deckung meist gut im Griff. Olaf Eberhardt konnte sich am Kreis aber mehrfach gut durchsetzen und Tore erzielen bzw. Siebenmeter herausholen. Im Angriff begann man wie geplant sehr temporeich. Zu temporeich. Gerade in den Anfangsminuten häuften sich auf Seiten des SV die technischen Fehler. Das erste Tor des Spiels fiel so folgerichtig erst in der 5. Spielminute. Ein Schützenfest würde das heute wohl nicht werden… Nach ein paar Minuten hatten die Espenauer sich dann endlich die technischen Fehler abgewöhnt. Ab dem 2:2 (10.) fielen dann auch mehr Tore. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem sich keine der beiden Mannschaften bedeutend absetzen konnte. Der SV Espenau glänzte dabei selten mit schönen Spielzügen hatte aber in Jimmy Baulandt einen Spieler auf dem Parkett, den die FuWos selten zu fassen bekamen. Seine wuchtigen Würfe fanden meist das Ziel. Mit 13:12 ging man in die Halbzeitpause.
Viel zu meckern gab es nicht. Die Abwehr stand, wie bereits erwähnt, gut. Der Angriff und die Chancenverwertung waren ausbaufähig, da hat man in der Vergangenheit aber auch schon viel Schlimmeres gesehen (viel schlimmer!). Wenn man das Tempo weiter hochhielt und die sich bietenden Chancen nutzt, sollte man endlich die ersehnten Auswärtspunkte mitnehmen können.
Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufgehört hatte. Mit einem Tor von Jimmy. In der 38. Minute konnte sich der SV nach drei Toren in Folge erstmals mit zwei Toren absetzen. Durch das durchgängige Tempospiel erzielte man nun zunehmend mehr Tore durch Tempo-Gegenstöße und espenauer Adventswellen. Die HSG-Jungs trugen auch zur Feiertagsstimmung bei indem sie teilweise herrliche Fackeln aus dem Rückraum zündeten. Tobi Kramer, seines Zeichens Torwart der HSG, fiel im Laufe der zweiten Halbzeit leider aus. Es war einfach nicht sein Tag. Im ersten Durchgang landete er nach einem schön anzusehendem Hechtsprung unsanft am Pfosten, in Halbzeit zwei bekam er einen ebenfalls unsanften Kopftreffer aus nächster Nähe, der ihn endgültig in die Knie zwang. Der SV Espenau blieb auch nicht vom Verletzungspech verschont. Reineke Verch, der gerade dazu auserkoren wurde, seine Runden nun auf der Mittelposition zu drehen, verletzte sich kurz nach seiner Einwechslung erneut an der Achillessehne (vielleicht hat die etwas gegen die Mitte?!). Entschieden wurde das Spiel in der 59. Minute mit Dr. Manfred Flohsens Treffer zum 22:24 und anschließender Strafzeit der HSG. Danach passierte nichts mehr. Endlich ein AUSWÄRTSSIEG!
Der SV Espenau beschließt das Jahr 2018 nun mit 12:14 Punkten. Das sind 12 Punkte mehr (auf der linken Seite!) als zum Jahreswechsel 17/18! Die HSG überwintert leider auf dem letzten Platz, was sich bis zum Ende der Saison hoffentlich noch ändert. Die Spiele gegen die HSG machen dafür einfach zu viel Spaß. Vor allem neben dem Platz.
Die Handballer des SV Espenau wünschen an dieser Stelle allen, die uns in irgendeiner Weise unterstützen und/oder mögen eine geruhsame Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr 2019. Am 27.01.2019 geht der Ballzauber dann in Espenau wieder weiter. Vorstellig werden dann die Windhunde vom HSC Landwehrhagen. Ein guter Einstieg um die Festtagspfunde wieder loszuwerden. Wir freuen uns auf Sie!

 

09.12.2018

HSG Baunatal III – SV Espenau 30:26 (16:15)

Der Winter naht. Dauerregen und Wind sind an der Tagesordnung. Schlimm, schlimm, schlimm. Zwei Tage davon und dieser Sommer ist vergessen. Da kommt eine Reise in den Süden sehr gelegen. Also geschwind die Sachen gepackt und ab auf die Autobahn. Nächster Halt: Baunatal Hertingshauen. Gegenüber der letzten Woche gab es ein paar Ausfälle zu beklagen. Dafür waren Zupack Shakur und Pascal (Ich habe noch immer keinen Spitznamen! Vorschläge bitte an meinlieberherrscholli[ÄTT]gmail.com) wieder mit von der Partie. Wer nicht dabei war, war der Schiedsrichter. Schade eigentlich. Glücklicherweise sprang nach der Zustimmung des SV Espenau Dennis Philipsen von der HSG Baunatal ein, der seine Sache dann auch ordentlich erledigte. Vielen Dank dafür. Das Schiedsrichterproblem war damit gelöst. Das Auswärtsproblem des SV Espenau blieb leider auch diesmal bestehen…

Das Spiel begann sehr ausgeglichen. Der SV Espenau eröffnete durch die Axt Otto den Torreigen. Wenige Sekunden später schlossen sich die Hausherren an, die dann in der Folgezeit auch mit einem Tor in Führung gingen. Was folgte war eine überaus ausgeglichene erste Hälfte. Die HSG war dabei meist 1-2 Tore in Führung. Die Angriffe des SV liefen dabei meist etwas holprig ab. Die richtig schönen Spielzüge wollte man sich wohl für die zweite Hälfte aufsparen. So waren es oft Einzelaktionen, die zum Torerfolg führten. Exemplarisch waren dabei die Würfe unseres T-Rex. Wunderschön waren die! Hüftgoldwürfe! Auch Capitano Schäfer und die Axt harmonierten hier und da ganz vortrefflich. Insgesamt blieb man aber einfach zu oft hängen. Im Abwehrverbund fand man zudem kein adäquates Mittel gegen die linke Seite der HSG. Die Mitte, der Halblinke und der Kreis erinnerten stellenweise an das magische Dreieck des VFB Stuttgart (Balakov, Bobic & Elber - für die junge Generation!). Die fanden zu oft Lücken in der ansonsten gut agierenden SV-Abwehr. Sehenswert war noch ein Siebenmeter für die HSG in der 17. Spielminute. Den wollte nämlich einfach niemand werfen. Nach einem lautstarken Hinweis des Schiris, erbarmte sich dann ein Spieler. War ja auch nicht so schlimm, war ja drin. Die Halbzeit endete mit einem Freiwurf ungefähr zwei Sekunden vor Ende der Halbzeit. T-Rex Herwig wollte den Ball gerne jemanden zuspielen, damit derjenige den Ball vielleicht noch schön in die Maschen hauen kann. Wie beim Siebenmeter der HSG erklärte sich auch hier niemand auf die Schnelle dazu bereit. T-Rex war es egal. Der hat den Ball dann einfach selbst ins Tor geprügelt. Halbzeitstand 16:15 – alles offen.
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich. Mit dem Unterschied, dass der SV nun seltener das Tor traf. Irgendjemand gab wohl die Parole aus, dass man nun mal schauen wollte, ob die Tore der wirklich schönen HSG-Arena auch espenauer Gewaltwürfen gewachsen waren (natürlich waren sie!). Auch der Schlussmann der HSG parierte nun immer öfter klarste Chancen des SV. In der Abwehr kämpfte man weiterhin mit dem magischen Dreieck und auch Raphi konnte sich mehrfach auszeichnen. Es half aber nichts, in der zweiten Halbzeit wurden einfach zu viele gute Chancen liegengelassen. Die HSG konnte sich so über 21:18 (40. Spielminute) und 24:19 (45.) auf 27:20 (51.) absetzen. In den letzten zehn Minuten bäumte sich der SV nochmal auf. Mehr als eine Ergebniskorrektur auf 30:26 war leider nicht mehr drin.
Am nächsten Wochenende tritt der SV Espenau bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger IV an. Das ist die letzte Chance, den SV Espenau dieses Jahr nochmal in Aktion zu erleben. Wird dieser Auswärtsfluch dort besiegt? Werden T-Rex und Capitano dort Anspielpartner finden? Wird Alexander der Große einen überraschenden Feldzug starten? Schmeckt der Kaffee dort? Fragen über Fragen. Antworten gibt es am Sonntag um 18 Uhr an der Eichhecke in Ihringshausen. Kommen Sie mit, finden wir’s raus.

 

02.12.2018

SV Espenau – TSG Dittershausen II 23:37 (12:19)

Das erste Kerzlein mit güldenem Schein,
macht wohlig warm es mir ums Herzelein.
Der schönste Platz, es zu genießen,
wo schöne Männer Bälle schieß… werfen.
Hübsch es ist,
beim schönen Sport.
Sonntags in Espenau,
kurz vor dem Tatort.


Liebe Leserschaft, der SV Espenau hofft, dass Sie alle gut in die Adventszeit gestartet sind. Mir scheint allerdings, dass sich aufgrund dieser besinnlichen Zeit die Prioritäten etwas verschoben haben. Wo war denn bitte das Publikum? An alle, die nicht da waren: Selbst Schuld! Sie haben ein ansehnliches Spiel verpasst. Zu Gast waren die Jungs aus Dittershausen, die sich mit einigen anderen Mannschaften um die Tabellenspitze rangeln und dabei so seltsam anmutende Ergebnisse einfahren wie 40:16 gegen Fuldatal oder 51:18 gegen Twistetal. Mein lieber Herr Gesangsverein, das sollte dem SV Espenau als Warnung doch hoffentlich genügen. Gegenüber der letzten Woche waren diesmal deutlich mehr Gegner anwesend. 17 Leute inklusive Trainer, Betreuer, Management, etc. musste der Spielbericht fassen. Und was machen die dann? Dann spielen die tatsächlich zum Warmmachen eine Runde Fußball in unserer Halle!? Verrückte Welt! ich mag solche Typen! Ab ins Spiel…
Schwierige Situation gleich zu Beginn. Wer soll denn die Lawine aufhalten? Zupack Shakur meldete sich leider krank ab. Der Abfangjäger #1 war somit nicht dabei. Heieiei, prekäre Lage. Der SV Espenau entschied sich dazu das Rippchen Bretz mittig in der Abwehrzentrale zu platzieren. Vielleicht lag es an der heimeligen Stimmung und dass der Advent, diese schöne Zeit mit den Lieben, begann. Das Rippchen war jedenfalls so voller Liebe, dass er hemmungslos jeden umarmte (und nur ganz selten wieder los ließ), der auch nur halbwegs in seine Nähe kam. Kurzum – das funktionierte ziemlich gut! Natürlich trafen die Gäste in schöner Regelmäßigkeit das Tor aber die stehen ja auch nicht umsonst da Oben. Hinten spielten die Dittershäuser eine 5:1-Deckung und stellten die Heimmannschaft damit vor so einige Probleme. Nichtsdestotrotz stimmte die Einstellung und auch einige schöne Spielzüge fanden den Weg ins Tor. Es war allerdings nie so, dass man den Gästen gefährlich werden konnte. Bis zur 5. Spielminute konnte man ergebnistechnisch mithalten. Danach setzte sich der Favorit mehr und mehr ab. Zu allem Ungemach versiebte unser Capitano innerhalb der ersten Minuten auch noch zwei Siebenmeter. Er, der in der letzten Saison 29 von 33 Siebenmetern sicher verwandelt hat, hatte heute einfach kein goldenes Händchen dafür. Nun ja, passiert. Solange die Einstellung stimmt, ist das kein Grund die gute Laune zu verlieren. Über 5:9 (12. Spielminute) und 7:15 (19.) konnten die Gäste das Ergebnis bis zur Pause auf 12:19 ausbauen.
Innerhalb der Mannschaft herrschte grundsätzlich Zufriedenheit über den Spielverlauf. Man hat sich bis dato gegen den turmhohen Favoriten ganz gut behauptet und konnte sogar das ein oder anderer mal glänzen. An dieser Stelle sein ein gar wundervoll gespielter Kempa-Trick zwischen unserer Springbohne Fabi (Anspieler) und Jimmy (Vollstrecker) genannt. Wenn ihr Beiden jetzt noch die Rollen tauscht, könnte man diesen Spielzug JFK (Jimmy-Fabi-Kempa) nennen. Eine kleine Hommage an frühere Zeiten, als amerikanische Präsidenten noch ohne Twitter auskamen. Der SV wollte die zweite Halbzeit gerne ähnlich der ersten Halbzeit gestalten. Gesagt getan. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich der ersten und weitere Beschreibungen dieser Zeit würden unausweichlich zu ähnlichen Formulierung wie in der ersten Halbzeit führen. Gab also eigentlich nichts mehr zu berichten. Wenn da nicht, wie aus heiterem Himmel, ein neuer Stern (passend zur weihnachtlichen Stimmung) am espenauer Firmament erstrahlt hätte. „Veni Vidi Wienczkewicz“ betrat ungefähr in der 40. Spielminute das Parkett. Eingeweihte wissen, dass er erst im vergangenen Jahr mit diesem feinen Sport begann. Dazu kommt, dass er in dieser Saison kaum Spielzeit bekommt, da er seine Wochenenden gerne in irgendwelchen Weiterbildungen verbringt und somit selten dabei sein kann. Unser Alex, Handball-Neuling, kaum wettkampferprobt, fing nun plötzlich an auf Linksaußen zu wirbeln. Vier Würfe, vier Tore. Die Wurfwinkel sahen dabei stellenweise alles andere als erfolgversprechend aus. Den guten Gäste-Torleuten muss man dabei zugutehalten, dass es vollkommen unberechenbar ist, wie Alexander, der Große, die Dinger aufs Tor bringt. Das weiß er vermutlich selbst noch nicht immer. In der familiären Rangordnung (Statistik: meiste Treffer pro Spiel, Saison 18/19) hat er damit seinen Cousin, Christian Klaus Heiti, auf den zweiten Platz verdrängt. Der SV Espenau hofft, dass dieses nicht zu Unmut in der Familie führt, da es auch in Zukunft noch einiges an Beton zu machen gilt (Wenn Sie das nicht verstehen, ist das nicht schlimm. Die, die es verstehen, finden das lustig.)
Der Favorit setzte sich nach einem stellenweise harten aber nicht unfairen Spiel vollkommen verdient mit 23:37 gegen einen gut aufspielenden SV Espenau durch. Am Ende des Tages war die TSG Ditterhausen II dann sogar Tabellenführer, da die HSG Ahnatal/Calden II in letzter Sekunde gegen die SVH Kassel II verlor. Herzlichen Glückwunsch dazu.
Am kommenden Wochenende tritt der SV Espenau bei der HSG Baunatal III an. Das Spiel findet am kommenden Sonntag um 17 Uhr statt. Also zur gewohnten Uhrzeit, nur ganz woanders. Das nächste Heimspiel findet erst kommenden Jahr statt. Dann ist das Publikum auch nicht mehr vom Advent abgelenkt.

 

25.11.2018

HSG Lohfelden/ Vollmarshausen II - SV Espenau 33:26 (15:11)

Diesmal musste der Sonntagsbraten warten. Zur unchristlichen Uhrzeit (13 Uhr) lud die HSG Lohfelden/Vollmarshausen II den Tabellennachbarn SV Espenau zum Tanz in die dunkle Halle nach Lohfelden. Wenn sie noch ein paar Lichtorgeln aufgestellt hätten, hätte man sich wie bei der After Hour gefühlt (Wie auch immer das sein mag, ich kenne das nicht. Ich stelle es mir aber genau so vor!).Der SV Espenau trat mit einer ordentlichen Kapelle in Lohfelden an. Ganze 14 Sportskameraden fanden sich auf dem Spielbericht wieder. Auf Seiten der Gastgeber waren es dagegen nur neun. Über diese neun wusste man leider gar nichts. Auf ins Spiel mit einem fröhlichen „Schau´n mer mal“.
Espenau im Angriff, schöne Bewegungen im Angriff. Mehr Druck. MEHR DRUCK! Jetzt abräumen und TOOOR! So in etwa lief das. Der SV Espenau wirbelte im Angriff, zeigte gute Spielzüge und verwandelte eiskalt. Hinten verfing sich der Gegner in der Abwehr oder verwarf die Chancen. Schönes Spiel. Schade, dass das nach knapp fünf Minuten aufhörte. Der gute Rückraum der HSG fing an zu wirbeln. Mit viel Bewegung und Entschlossenheit brachten sie die Abwehr der Gäste gehörig durcheinander und trafen in schöner Regelmäßigkeit, während beim SV Espenau die Angriffsbemühungen (mit Betonung auf „Mühe“) nun etwas ins Stolpern gerieten. Nach fünf Minuten hatte die HSG ausgeglichen und machte ein ordentliches Spiel. Die Gäste vernachlässigten über annährend die gesamte Spielzeit das Tempospiel. Schade eigentlich. Gerade gegen eine Mannschaft, die mit nur neun Mann antritt, sollte das ein probates Mittel sein. Nun gut, war halt nicht. Bis zum Stand von 8:8 (19. Spielminute) konnte der SV mithalten. Bezeichnend, dass der Bruch nach einer Auszeit des SV kam. Nach dieser Auszeit setzte sich die HSG mit 12:8 (23.) ab. Bis zur Pause durfte jede Mannschaft noch drei mal treffen. Mit 15:11 ging in die Halbzeit.
Vier Tore Rückstand. Für espenauer Verhältnisse ist das sozusagen Gleichstand. Solche Rückstände hat man in dieser Saison schon des Öfteren wieder aufgeholt. Bei diesem Spiel fehlte aber vielleicht das Glück und vielleicht auch das notwendige Quäntchen Einstellung und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die zweite Hälfte erinnerte an eine schöne Fahrt im Sommer mit der Bahn. Es wurde mitunter recht hitzig. Der gute Schiedsrichter verordnete im Laufe der zweiten Hälfte mehrere Zeitstrafen an beide Mannschaften, wobei auf Seiten der HSG auch eine rote Karte dabei war. Die Gäste konnten sich im Laufe des Spiels zwar nochmal bis auf ein Tor herankämpfen, an ein Unentschieden oder gar einen Sieg war an diesem Tage nicht zu denken. Für den SV Espenau war hier heute nichts zu holen. Raphi bewahrte den SV in den Schlussminuten dank einiger spektakulärer Paraden vor einem noch höherem Ergebnis.
Auswärts gelingt dem SV Espenau in dieser Saison leider noch nicht so viel (vier Spiele, null Punkte). Gut, dass es am kommenden Sonntag wieder in die Ballfalle Espenau geht. Der Spaß beginnt wie immer um 17 Uhr. Unsere Zuschauer verwöhnen wir dabei wie üblich mit Kaffee und kleinen Snacks. Das ist übrigens keine Selbstverständlichkeit, wie die zur HSG mitgereisten Schlachtenbummler am eigenen Leib erfahren mussten. Den Bäcker von Gegenüber hat es aber gefreut.

 

18.11.2018

SV Espenau – HSG Zwehren/Kassel II 31:28 (14:11)

Kennen Sie das? Sie sind in Bierlaune und alles läuft nach Plan. Plötzlich erwischen Sie sich dabei, wie Sie im Glückstaumel irgendeinen unüberlegten Quatsch von sich geben? Ich kenne das. Deshalb kann ich diesem sympathischen Haufen, die sich meine Mitspieler nennen, nun eine Kiste spendieren, weil ich im Bericht gegen die TG Wehlheiden III meinen Mund zu voll nahm! 30 Tore! Der SV Espenau! Was passiert als Nächstes? Kommen wir am nächsten Mannschaftsabend nüchtern aus unserem Stammlokal (V8 in Espenau – gehen Sie ruhig mal hin)? Ich möchte mich aber nicht beschweren. Wir sind nicht traurig, wir sind heiter. Schauen wir mal, wie es zu diesem überaus seltenem Ereignis kam. Als Gast trat diesmal die HSG Zwehren/Kassel II an. In der Tabelle ein enger Verfolger, wobei sie bereits vier Punkte geschenkt bekamen. Geschenke gab es heute aber nicht.

Die Gäste aus der Documenta-Stadt erwischten den besseren Start. Ihre Nummer 17, Christoph Knak, Platz vier der Torschützentabelle mit einem Toreschnitt von 11,25 Toren/Spiel (!!!), zeigte direkt, dass er nicht zu Unrecht dort steht. Insgesamt hat er in diesem Spiel 14 mal eingenetzt und diverse Espenauer nachhaltig beeindruckt. Diese Körpertäuschungen kennen wir doch nur von den Ausweichmanövern der Damen in den Discos (falls Sie unter 25 sind und Ihnen das Wort „Discos“ anachronistisch erscheint können Sie hier auch gerne das Wort „Clubs“ für sich einfügen). Aber wie das beim Mannschaftssport so ist, einer allein kann das nicht immer richten. Außer Zlatan, Zlatan kann das. Den Torreigen eröffnete die HSG Zwehren/Kassel II, die sich die ersten beiden Treffer gönnte. Erst danach fanden die Gastgeber auch mal ein paar Lücken. Die HSG hatte eine ganz passable Deckung im Mittelblock. Auf den Außenseiten boten sich allerdings Räume, die sogar Alexander Gerst gesehen haben muss, so groß wie die waren. Die Hausherren spielten dann meist mit wohldosiertem Druck im Rückraum um dann schlussendlich auf die Außen abzuräumen. Von den 14 Heimtoren der ersten Halbzeit gingen zehn auf das Konto unserer treffsicheren Außen Capitano Schäfer, Reineke Verch und Magic Marc. In der 11. Spielminute ging die Heimmannschaft erstmals in Führung. Bis auf einen Ausgleich in der 25. Minute gaben sie diese Führung auch nicht mehr aus der Hand. Bis zur Halbzeit konnte man sich so einen 14:11 Vorsprung erarbeiten. Einigen Mannschaften mag solch ein Vorsprung Sicherheit geben, Espenau gehört nicht dazu. Für Espenau ist Konstanz eine schöne Stadt am Bodensee und nichts, was man im Spiel oder gar über Spiele hinweg an den Tag legt. Von daher erstmal abwarten und isotonische Getränke trinken.

Für die zweite Halbzeit hatten sich die Espenauer dann etwas ganz Gewitztes ausgedacht. Die ganz gut funktionierende 5:1-Deckung, wobei die „1“ (Zupack Shakur, er hat die Gene eines Terriers!) immer auf Christoph Knak abgerichtet war, stellte man kurzerhand wieder auf 6:0 um. Die Gäste wundern sich vermutlich noch immer, wieso man auf einmal wieder so viel Platz hatte. Nach wenigen Minuten sahen die Hausherren ein, dass der „Verwirrungseffekt“ dieser Umstellung doch weniger prägnant ausfiel, als dass man es sich erhofft hatte und stellte wieder auf 5:1 um. In der 43. Spielminute führten die Hausherren mit 22:17. Damit das Spiel jetzt nicht in ein langweiliges Verwalten ausartet, präsentierte die heimische Mannschaft noch ein paar Schmankerl. In Spielminute 45 vollendete das Rippchen Bretz souverän einen Tempogegenstoß. Nichts Besonderes könnte man meinen. Wer das Rippchen Bretz allerdings kennt, weiß, dass das Tempospiel, gelinde gesagt, nicht so ganz sein Metier ist. Die Berichterstattungen, wie dieser Tempogegenstoß sich nun tatsächlich abspielte, gehen auseinander. In der Version des Torschützen antizipierte er geistesgegenwärtig den kommenden Abschluss der HSG am eigenen Kreis und sprintete Usain Bolt gleich gen gegnerisches Tor um dort den Abschluss zu tätigen. Manch andere behaupten, dass er es nach dem vorherigen espenauer Angriff noch nicht mal in die eigene Hälfte geschafft hatte. Wir werden es wohl nie herausfinden. Um ein wenig Stimmung in die Bude zu bringen sinnierte Basti „Die Axt“ Otto auf der Bank über das Spiel. Er tat das laut. Da war auch vieles dabei, was man auch netter sagen kann. Der Schiedsrichter fand das nur so semi-gut und verpasste ihm auf der Bank eine gelbe Karte und eine Zeitstrafe. Um die Stimmung in der Halle richtet zum Kochen zu bringen, kollidierten der gegnerische Kreisläufer und unser Rippchen Bretz nach einem Torerfolg der Heimmannschaft auf dem Weg zum Anwurf bzw. in die eigene Hälfte. Da lagen sie beide am Boden und fanden sich beide blöd. Das Rippchen sammelte seine letzte Luft und schimpfte mit seinem Pendant der HSG. Daraufhin schimpfte der Schiedsrichter mit Rippchen. Jetzt folgte eine Premiere für den SV Espenau und sein vertrautes Publikum. Der Schiedsrichter präsentierte die bis dato in Espenau ungesehene blaue Karte. Wohlwollend nahmen die Mitspieler dieses hin, hieß das doch ebenfalls eine Kiste für die Mannschaft. Durch die doppelte Unterzahl kam die HSG wieder auf 25:22 ran (51. Minute). In voller Besetzung konnten die Espenauer das bis zur 53. Spielminute wieder auf 28:23 ausbauen. Reineke Verch stellte als erster fest, dass hier und heute die magische 30-Tore-Marke fallen könnte. Er sollte recht behalten. Das 30. Tor fiel schlussendlich in der 57. Minute durch einen Siebenmeter, der souverän von Pascal (der Junge braucht einen Spitznamen!) verwandelt wurde. Zudem war es sein erstes Tor für den SV Espenau. BÄM! Doppel-Kiste! 15 Sekunden vor Schluss verkürzte der Gegner auf 31:28, also alles in trockenen Tüchern. Man hätte die restlichen Sekunden jetzt in Ruhe ablaufen lassen können. Ruhe. Das ist nichts für Marc. Er wollte sein 10. Tor an diesem Abend! Leider stand er alleine zum Anwurf am Mittelkreis. Da die Unterstützung seiner Mitspieler offenbar nicht vorhanden war, startete er kurzentschlossen einfach Richtung Tor. Ohne Pass zu einem Mitspieler, penibel darauf achtend den Ball zu Tippen um Schrittfehler zu vermeiden. Bei Zlatan hätte niemand etwas gesagt geschweige denn gepfiffen, bei Magic Marc greifen da allerdings die offiziellen Statuten. Ein magischer Moment. Danke Marc. Endstand 31:28 und vier Kisten.

Vielen Dank an das wieder hervorragende Publikum, das auch mit jedem Spieltag schöner wird. Am nächsten Samstag tritt der SV Espenau um 13:00 Uhr in Lohfelden gegen die HSG Lohfelden/Vollmarshausen II an. Dem SV ein gutes Spiel, dem Rest einen guten Appetit um diese Uhrzeit. Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, den 02.12, zur gewohnten Uhrzeit statt. Wir freuen uns wieder auf unser dann noch viel schöneres Publikum.

 

10.11.2018

SVH Kassel II – SV Espenau 27:25 (15:12)

Samstag, fast Mitte November. Die Vorweihnachtszeit mehr oder weniger im vollen Gange. Damit nicht der ein oder andere auf die Idee kommt zu diesen Zeiten in der proppevollen Innenstadt nach irgendwelchen Geschenken zu suchen, hat die SVH Kassel vorsichthalber ihr Heimspiel dorthin gepackt. Vielen Dank. Gibt´s halt wieder Gutscheine. Die SVH Kassel war für den SV Espenau ein relativ unbeschriebenes Blatt, da man zumindest in den letzten vier Jahren (über längere Zeiträume kann der Schreiber keine Auskünfte erteilen) nicht gegeneinander spielte. Leider hat sich Sportskamerad Heiti im Vorfeld abgemeldet, da er einen Termin mit dem Geissenpeter hatte. Vielleicht war es aber auch eine Verletzung.
Die Sporthalle in Harleshausen war für einige Spieler ungewohntes Terrain. Diese neue Umgebung führte augenscheinlich dazu, dass der SV Espenau anfänglich wie Falschgeld über das Feld trabte. Im Angriff war man stets bemüht, keine Gefahr auszustrahlen, was man auch meist schaffte. In der Defensive schaute man sich erstmal an, was der Gegner so zu bieten hatte. Dabei schaute man ihm leider so lange zu, bis der Ball im Tor landete. Nach fünf gespielte Minuten stand es somit folgerichtig 3:0 für den Gastgeber. Genug zugesehen! Jetzt wollte der SV Espenau auch mal mitspielen! Der Angriff wirkt nun agiler und strahlte mehr Gefahr aus. Die Hausherren konnten sich dem oftmals nur mit nicht regelkonformen Eingriffen erwehren und sammelten erstmal Karten und eine Zeitstrafe. Die Gäste konnten sich so bis zur 10. Spielminute auf 3:4 herankämpfen, fingen sich dann allerdings in Unterzahl die nächsten beiden Gegentore ein. Es entwickelte sich bis zur Pause ein halbwegs ausgeglichenes Spiel. Man sah aber deutlich, dass die Gäste für ihre Torerfolge deutlich mehr ackern mussten. Bei der SVH wirkte das leichtfüßiger und souveräner. Ist auch kein Wunder, in Espenau gibt es diverse Acker (Äcker?) und in Kassel Tanzlokale. Halbzeitstand: 15:12.
In der Pause schwörte man sich nochmal ein. Das muss doch besser klappen! Raus da und kämpfen! Der erste Angriff der Espenauer fand auch direkt den Weg ins Tor! „Jetzt geht´s los“! Ging es nicht… Die SVH verbucht sage und schreibe sechs Tore in Folge und war auf einmal auf 21:13 enteilt. Holla, die Waldfee! Das saß! Erstmal eine Auszeit auf den Schock. Jimmy Baulandt, dem bei dieser Mannschaftsleistung förmlich der Kragen platze (ich glaube, er wurde auch etwas grünlich), hatte nun wirklich genug. Zu Beginn des Spiels konnte die Abwehr der Kasseler ihn noch aufhalten, jetzt war es damit vorbei. Ohne sich um Spielzüge oder ähnlichen Firlefanz zu scheren, wuchtete er die Dinger nun humorlos aus 9-10 Metern in die Maschen. Der SV Espenau kämpfte sich Tor um Tor wieder heran. Leider, und das zog sich über die komplette Spielzeit, fanden zu viele aussichtsreiche Würfe noch nicht einmal den Weg zum Tor, sondern landeten in schöner Regelmäßigkeit an der nur so mittelmäßig hübschen Hallenwand. In den letzten zehn Minuten erzielten die Gäste aus Espenau sieben Tore, während die Gastgeber ihrerseits nur noch zu zwei weiteren Toren kamen. Eine wirklich gute Aufholjagd, die leider zu spät einsetzte. Endstand 27:25.
Das Spiel, so schlecht es auch zeitweise geführt wurde, zeigt deutlich auf, dass der SV Espenau sich auf einem guten Weg befindet. Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer (Entschuldigung, das passte so schön). Ein wenig mehr Konstanz hier und ein bisschen mehr Einstellung da, dann hätte man mindestens vier Punkte mehr auf dem Konto. Aber bei wem verhalten sich Konten schon so, wie sie sollen?
Am nächsten Sonntag um 17 Uhr findet sich die HSG Zwehren/Kassel II in der Ballfalle Espenau ein, um die Punkte zu entführen. Mit Hilfe des Publikums wird der SV Espenau aber gewiss dafür sorgen, dass diese in der heimischen Halle bleiben.
Der SV Espenau wünscht eine schöne Woche, bleiben Sie anständig.

 

04.11.2018

SV Espenau – SHG Hofgeismar/Grebenstein III 23:20 (10:11)

Schon wieder Sonntag, schon wieder Derby! Nach dem teilweise ziemlich leblosen Auftritt des SV Espenau in Calden gegen die HSG Calden/Ahnatal II in der Vorwoche, sann der SV Espenau auf Wiedergutmachung. Als Gegner stellte sich die SHG Hofgeismar/Grebenstein III vor, die in den letzten Saisons meist die Punkte für sich verbuchen konnte. Dabei war sogar eine Niederlage, in der es zur Halbzeit 2:11 stand. ZWEI ZU ELF! In der Quersumme ist das aber auch nur ein Unentschieden. Dieses Jahr starteten die Jungs um Trainer Ralph Goßmann allerdings nicht gut in die Saison. Das Lazarett der Hausherren lichtete sich erfreulicherweise wieder etwas. Tobi „Das Rippchen“ Bretz stand nach einigen Wochen wieder mit auf dem Parkett. Dazu gesellte sich die gute alte Heike. Zupack Shakur war leider auch diese Woche verhindert, sorry Mädels. Ohne Johnny musste diesmal das Spiel für ein wenig Wallung im Blut sorgen. Und das, liebe Freunde des gepflegten Handballsports, gelang!
Der SV hatte Anwurf und damit die Chance direkt mal zu zeigen, wer hier heute den Platz als Sieger verlassen wollte. Was folgte war ein zügiger Angriff mit schönem Druckspiel und gutem Abschluss. Zack! 1:0 nach 38 Sekunden durch Reinecke Verch. So kann es weitergehen. Die Gäste fanden nicht richtig ins Spiel. Es war zwar ordentlich Bewegung im Spiel der Gäste, meistens fanden die Abschlüsse aber etwas überhastet statt, so dass einige Würfe vorbei gingen oder sichere Beute von Raphi wurden. Man sah aber deutlich, dass Eric Schubert, die Nummer 10 der Gäste, sein Visier noch nicht korrekt eingestellt hatte. Man ahnte schon, dass der die heimischen Recken noch vor ein paar Probleme stellen würde. Über 3:0 (3. Spielminute), 5:2 (9.) und 7:5 (13.) lag der SV Espenau meist zwei bis drei Tore in Front. Nach einer Viertelstunde war leider Schluss mit lustig. Die Abwehr agierte weiterhin ganz gefällig, Tempo fand man aber höchstens noch in Taschentuchform auf der Bank. Eric Schmidts Visier war nun auch gerichtet, so dass die SHG Tor um Tor herankam und in der 22. Minute auch erstmals eine Führung verbuchen konnte. Es entwickelte sich ein sehr enges Spiel, dass zu diesem Zeitpunkt in die falsche Richtung kippte. Mit 10:11 (sogar in der Quersumme verloren!) ging es in die Halbzeitpause.
Kämpfen jetzt! Man startete durch eine Strafzeit in Unterzahl in die zweite Hälfte, was die Gäste gerne ausnutzten. Man merkte, dass dem SV Espenau das Unterzahlspiel überhaupt nicht passte. Um das Unterzahlspiel zu verbessern, entschied man sich, das SOFORT zu üben. Also sammelte man sowohl in der 33. als auch in der 35. die nächsten Zeitstrafen. Problematisch dabei war, dass das Unterzahlspiel einfach nicht besser werden wollte. Bis zur 36. Minute konnte die SHG auf 10:16 erhöhen. Kurz gesagt: Alles lief gegen den SV Espenau. Es sah eher nach einer „Nochschlechtermachung“ als Wiedergutmachung aus. Manche Geburtstagskinder im Publikum waren darüber so aufgebracht, dass der Schiedsrichter, der das Spiel zu jedem Zeitpunkt hervorragend führte, ermahnend eingreifen musste. Zeit für ein Comeback! Es ging ein Ruck durch die Mannschaft! Reinecke Verch und Jimmy, die genug von der Ballstafetten der SHG hatten, fassten sich ein Herz und erzwangen mehrere Fehlpässe der Gäste, was auch meist in Tore mündete. Bis zur 41. Minute hatten die Gastgeber sich wieder auf 15:16 herangekämpft. So müssen Derbys sein! Es entwickelte sich ein Spiel, was stellenweise recht hart geführt wurde (insgesamt wurden 16 Siebenmeter ausgeführt). Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem der SV Espenau der SHG immer dieses eine Tor hinterher lief. Angetrieben vom Publikum, dem eigenen Adrenalin und der erstmalig aufgebotenen „Turtle Power“ (was Quatsch ist. Jeder weiß, dass die Turtles „Cowabunga“ rufen!) gelang in der 54. Minute endlich der ersehnte Ausgleich. THIS! IS! ESPENAU! Während Jimmy bis zur 57. Minute zwei weitere Tore „reingewollt“ hat, scheitere die SHG nun entweder an der frittenfettheißen Abwehr oder an der guten alten Heike. Als die Gäste zwei Minuten vor Schluss noch zwei weitere Strafzeiten sammelten, war das Spiel entschieden. DERBYSIEG in einem Spiel, das das Wort Derby wirklich zu Recht trug. Da war sogar eine kleine Laola-Welle drin.
Leider verletzte sich ein Spieler der SHG während einer Angriffsaktion am Knie. Der SV Espenau wünscht von hier aus gute Besserung.
Am nächsten Samstag, den 10.11.18, tritt der SV Espenau bei der SVH Kassel II an. Anpfiff ist um 15 Uhr in der Sporthalle Harleshausen. Die SVH hat nur zwei Punkte Rückstand auf die Spitze. Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, den 18.11.18, um 17 Uhr in der Ballfalle Espenau statt. Zu Gast wird die HSG Zwehren/Kassel II sein. Unterstützung ist bei beiden Spielen gern gesehen.

 

27.10.2018

HSG Ahnatal/Calden II – SV Espenau 29:21 (13:8)

Dortmund gegen Schalke, Rangers gegen Celtic, Niederndodeleben gegen Groß Santersleben. Die Derbys sind das Salz in der Suppe eines jeden Sports! Nach drei Heimspielen in Folge reisten die Espenauer ins benachbarte Calden um der dort heimischen HSG Ahnatal/Calden II Paroli zu bieten. Die Heimmannschaft war dabei der klare Favorit. Hand in Hand mit der Eintracht aus Baunatal führen sie die Tabelle an. Daran sollte sich leider auch an diesem Samstag nichts ändern. Beim angereisten SV Espenau füllt sich so langsam das Lazarett. Fabi, die Springbohne aus Sachsen-Anhalt, und die gute alte Heike meldeten sich verletzt ab. Zupack Shakur fehlte zudem aus beruflichen Gründen. Egal, kein Grund die Flinte in den Sand zu stecken (oder so ähnlich).

Das Spiel fing ganz hervorragend an. Wenn man Anhänger der Heimmannschaft war. Über 0:3 (5. Spielminute) und 5:1 (7.) stand es nach 15 Minuten 9:4 für die Heimmannschaft. Bis zur 20. Spielminute war das Spiel der Espenauer von viel Nervosität und daraus resultierenden technischen Fehlern geprägt. Man zeigte viel Nachbarschaftshilfe. Sei es, dass man einen Ball der Gastgeber, der gerade auf dem Weg ins Seitenaus war, nochmal den letzten Schubs vor dem Seitenaus gab, damit der Gastgeber den Einwurf bekommt oder einen freien Wurf am Kreis abbricht, da man sich eventuell im Kreis wähnte (der Schiedsrichter hat da übrigens nichts gepfiffen!). Alle diese Dinge waren sehr nett und spielten den Gastgebern in die Karten. Die bedankten sich meist recht herzlich mit Gegentoren. Wie das dann meist so ist, muss ein alter Kämpe den müden Haufen aufwecken. Reineke Verch nutze in der 25. Spielminute mal einen abgefangenen Ball und verwandelte einen wunderbaren Tempogegenstoß. Mit der richtigen Einstellung und etwas Selbstvertrauen gelingt es anscheinend schon, die Kreise der HSG einzugrenzen. Jetzt wachte der SV Espenau aus seiner Lethargie auf. Bis zur Halbzeit konnte das Ergebnis auf 13:8 beschönigt werden.
Nach der Halbzeit bemerkte irgendjemand auf der espenauer Bank, dass sich die Anzahl der Kreisläufer im Gegensatz zu den letzten beiden Spielen verdoppelt hat (zwei anstatt einer!). Holla, die Waldfee! Beide rein und die Kreisläufer-Doppelzange (Robin Steltmann und Basti Otto – ROBOTTO!) aufgebaut! Das saß! Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Die Espenauer liefen zwar immer einem Rückstand von 4-5 Toren hinterher aber wenigstens liefen sie. In den letzten 10 Minuten ruhte man sich dann leider noch etwas zu oft auf der Strafbank aus, so dass die Hausherren am Ende den Abstand wieder erhöhen konnten. Damit hatte man aber zumindest mehr Strafminuten als die HSG – das ist ja auch irgendwie ein kleiner Sieg. Insgesamt stand ein verdienter Erfolg der Heimmannschaft zu Buche, der zu keinem Zeitpunkt wirklich gefährdet war. Im Rückspiel sieht die Personaldecke des SV Espenau dann hoffentlich etwas erfreulicher aus.

Nächsten Sonntag, am 04.11.2018, geht es wieder zum Heimspiel in die Ballfalle Espenau. Zu Gast sind die Jungs der HSG Hofgeismar/Grebenstein III.  Wenn Sie bis dahin mit den Feierlichkeiten zu Hello Kittys 44. Geburtstag am 01.11.2018 fertig sind, freuen wir uns, Sie in der Halle begrüßen zu dürfen.

 

21.10.2018

SV Espenau – GSV Eintracht Baunatal IV 19:35 (5:18)

Da war er nun, der große Favorit der Bezirksliga B. Favorit, was heißt das in den heutigen Zeiten schon? Der FC Bayern steht nur auf Platz vier der Fußball-Bundesliga, wird vielleicht erst im April Meister und fällt aktuell eher durch Pressekonferenzen als durch sportliche Höchstleistungen auf. Nicht so die Baunataler, die ziehen eisern Ihre Kreise oben in der Tabelle. Es gibt zwar ein paar hartnäckige Verfolger, nichtsdestotrotz sieht das ganz souverän aus. Gegen Landwehrhagen darf jeder mal verlieren. Die Vorzeichen bei den Espenauern standen nicht ganz so gut, hat sich doch der gute Christian „Heiti“ Heiter unter der Woche ohne Gegnereinwirkung im Training irgendetwas an den Adduktoren zugezogen. Wir wollen aber positiv bleiben. Der gleiche Heiti hat sich auch schon ohne Gegnereinwirkung den Zeh gebrochen. Von daher alles im grünen Bereich. Ab ins Spiel.

Seitenwahl, Baunatal setzt alles auf Rot. Rot fällt. Die Münze überlegt es sich noch einmal und springt nochmal von des Schiedsrichters Hand. Wieder die Rot! Verdammte Siegertypen, diese Baunataler. Aus Leichtsinn überließen sie den Espenauern den Anwurf. Patrick „Capitano“ Schäfer lässt sich da nicht zweimal bitten. Zack, Bumm – 1:0 und nur noch 59 Minuten auf der Uhr. Da unser DeLorean leider noch in der Werkstatt ist, fällt das Zeitreiseding aus und das Spiel musste irgendwie spielerisch gestaltet werden. Die Gäste zeigten zu Beginn schöne Dinge. Zum einen, wie man mit einem druckvollen Spiel von der rechten Seite plötzlich den Linksaußen freispielt, der dann entweder selbst wirft oder den Ball seinem Kollegen gibt, der für Siebenmeter zuständig ist. Zum anderen zeigte der Rückraum der Gäste, zu welch exakten Würfen er in der Lage ist. Zielgenau knallten die Würfe des Rückraums an die Unterseite der Latte und von dort AUF die Linie. Smells like Welpenschutz. Bis zur 7. Spielminute ergab sich so ein Spielstand von 3:3. Ab da setzten sich die Jungs aus Baunatal ab. Die Angriffe der Hausherren verpufften zusehends in der Abwehr des Gegners. Falls doch mal so etwas wie ein Torwurf abgegeben wurde, stand da ein 1,96 großer und zweitligaerprobter Konstantin Paar, der den Ball meist mit seinen Tentakelarmen parieren konnte. Bis zur 16. Minute konnten sich der Favorit so auf 3:7 absetzen. Was dann folgte ist ein Fall für Aktenzeichen XY – ein Einbruch. Bis zur Halbzeit brachen die Hausherren ein. Viele technische Fehler schlichen sich ins Spiel ein, die Raphael im Tor eine Trainingseinheit für Tempogegenstöße unter Wettkampfbedingungen einbrachte. Er war über die Leistung seiner Vorderleute so erbost, dass er einen der Tempogegenstöße nutzte um den Ball mit einer technisch blitzsauberen Volleyabnahme mit dem Fuß auf seine Kollegen zu dreschen. Beim nächsten Mal dreht er sich dabei noch im Kreis, dann ist er „Roundhouse Raphi“. Chuck Norris gefällt das. Inka Bause leider auch. Mit einem 5:18 ging es in die Pause.
In der Halbzeitpause eine Analyse des bisherigen Spiels. Was war in den letzten 15 Minuten schlecht? Angriff, Abwehr, technische Fehler. Was war gut? Ball noch ganz, Karstens guter Kaffee, Temperatur in der Halle (Grüße an die Fußballer – leider nur 0:0 in Schöneberg). Mit dem Motto „bitte nicht abschlachten lassen“ ging es in die zweite Halbzeit. Und tatsächlich, die Hausherren rissen sich am Riemen. Nicht, dass die Gäste noch in irgendeiner Art in Bedrängnis gebracht worden wären aber man hat sich in der zweiten Halbzeit vernünftig verkauft. Die Tempogegenstöße liefen nun auch mal auf das gegnerische Tor. Sogar die ein oder andere schnelle Mitte wurde gespielt. Hinten packte die Abwehr dann auch mal hübsch zu. René „Zupack Shakur“ Ozabrick hat sich dahingehend längst legendär gemacht. Irgendwann hängt sein Trikot unter der Decke. Mit Schraubzwingen. Eifersüchtig, dass Roundhouse Raphi so viele Tempogegenstöße genießen durfte spielte Heiko „Heike“ Eckel (die Geschichte des Spitznamens ist zu unspektakulär, sorry), den Ball nach einer schönen Parade einfach zum Gegner zurück. Nochmal gehalten und Trainingseffekt gesichert. Toller Typ. So spielten beide Mannschaften die Partie sehenswert für die Zuschauer herunter. Über 9:24 (40. Spielminute), 14:30 (48.) und 18:32 (54.) trennte man sich schlussendlich 19:35. Diesmal tanzte der Gegner verdientermaßen im Kreis der Ballfalle Espenau. Choreographisch sind die da irgendwie weiter. Die üben aber auch öfter.

Am nächsten Samstag, den 27.10.2018, steht das Derby in Calden gegen die HSG Ahnatal/Calden II an. Schlachtenbummler sind gern gesehen. Am 28.10.2018 steht dann die hessische Landtagswahl an. Die Handballsparte des SV Espenau hat penibel darauf geachtet, dass sie am Wahlsonntag nicht durch unseren Sport abgelenkt werden. Bitte nutzen Sie die gewonnene Zeit und gehen zur Urne.

 

14.10.2018

SV Espenau – TG Wehlheiden II 24:20 (9:11)

Endlich wieder Sonntag, endlich wieder 17 Uhr! Nachdem die espenauer Recken das spielfreie letzte Wochenende romantisch im Kreis ihrer Lieben verbrachten war nun endlich wieder Zeit für harten, schweißtreibenden Männersport. Die Großstadtjungs der TG Wehlheiden schickten sich an, die Punkte aus dem beschaulichen Espenau zu entführen. Kleine, beschauliche Dörfer lassen sich aber nicht so einfach besiegen. Das haben wir ja schon bei Asterix gelernt. Gestärkt durch Karsten „Miraculix“ Schäfers Zaubertrank (Kaffee) ging es ins Spiel.

Es ging schwungvoll in die Partie. Im Angriff wurden eifrig Spielzüge ausgeführt, die sogar erfolgreich waren! So gut es Vorne lief, so mäßig lief es in der Abwehr. Da die Wehlheider den guten Basti Kühn im Aufgebot hatten, war der espenauer Plan, ihn sofort aus dem Spiel zu nehmen. René war fortan in der Defensive damit beschäftigt Basti Kühn auf den Füßen zu stehen. Der Plan ging voll auf! Basti Kühn kam wenig zur Entfaltung. Blöd war allerdings, dass die restliche Abwehr durch diese Manndeckung eklatante Lücken aufwies, die die Gäste ihrerseits zu einfachen Toren nutzten. Dieses schöne Hin und Her ging bis zum Zwischenstand von 4:4 (9. Spielminute). Die Espenauer begriffen, dass sich etwas ändern muss. Man hörte dann der Einfachheit halber einfach mit den Spielzügen im Angriff auf, diese Lauferei kostet ja auch Kraft. Leider führte es dazu, dass die Gäste weiterhin regelmäßig Tore feiern konnten, während dieses bei den Espenauern mehr oder weniger eingestellt wurde. Die Wehlheider setzen sich ohne große Gegenwehr auf 8:4 ab. Beim Stand von 5:9 (18.) wurde dann die Wende eingewechselt. Gebeutelt von den gegnerischen Siebenmetern und freien Würfen, oftmals gefolgt durch dieses Geräusch der Ballberührung (und dann geht das Ding doch noch ins Tor! WIDERLICH!), wechselte sich Torwart Heiko selbst aus. Sollte Raphael sich doch die Bälle um die Ohren pfeffern lassen… Diese Einwechselung fruchtete sofort. Die Gäste sollten in den verbleibenden Minuten bis zur Halbzeit nur noch zu zwei weiteren Treffern kommen. Angestachelt durch diese Leistung wuchs nun auch der Wehlheider Schlussmann über sich hinaus. Der gute Mann flog hin und her, dass es eine wahre Wonne war. Mario wurde vermutlich noch in seinen Träumen noch von dessen Paraden verfolgt. Zu Recht, wann man an diese vergebenen Chancen denkt! Nichtsdestotrotz konnte Espenau den Rückstand bis zur Pause wieder auf 9:11 verringern. „Jetzt machen wir erstmal den Ausgleich und dann sehen wir weiter“ hieß das Motto. Die Abwehr wurde ebenfalls angepasst. René rückte wieder etwas zurück ins Glied (hihi ;-]). Manchmal gehen Pläne ja sogar auf. Jetzt war es soweit. In der 36. Minute erzielte Christian „Jimmy“ Baulandt mit einem seiner gefürchteten Gewaltwürfe den Ausgleich zum 11:11. Die Hausherren gewannen nun mehr und mehr die Überhand. Über 14:13 (42.) und 16:14 (49.) konnte man sich in der 53. Minute auf ein 19:15 absetzen. Viele Mannschaften sind in der Lage eine 4-Tore-Führung über die letzten sieben Spielminuten zu verwalten, Espenau gehörte in den letzten Jahren nicht dazu. Heute war aber alles anders. Der von vielen erwartete Einbruch blieb einfach aus. Vorne wurden weiter Tore geworfen und Hinten ließ Raphi sich von den gegnerischen Würfen den Körper massieren. Die Führung wurde tatsächlich verwaltet und über die Zeit gebracht. Endstand 24:20 und die nun fast schon gewohnte Kreishüpferei.
Wo soll das noch hinführen? Jetzt werden sogar Führungen verwaltet. Wenn man die erzielten Tore der zweiten Halbzeit (15) mal hochrechnet (habe ich schon vorbereitet: 30), kommt man sogar in Gefilde, dass jemand eine Getränkekiste für das 30. Tor geben muss. Und DAS hat es nun wirklich sehr, sehr, sehr lange nicht mehr gegeben. Wenn es soweit ist, gibt der Schreiber dieser Zeilen sogar noch eine oben drauf!
Am nächsten Spieltag kommt mit Eintracht Baunatal IV der Meisterschaftsfavorit in die Ballfalle Espenau. Deren Durchschnittsergebnis der letzten Saison war 35:16. Huiuiui, da steht eine wilde Fahrt an. Die Fahrt startet am Sonntag, den 21.10.2018, um 17 Uhr. Ihr seid alle eingeladen mitzufahren. Oder Ihr probiert von Miraculix` Zaubertrank.

 

 

30.09.2018

SV Espenau - HSG Twistetal III 26:24 (14:11)

Spannung, Freunde… SPANNUNG! Gut, die hätte nicht sein müssen aber der SV Espenau möchte ja etwas bieten. Vorstellig wurde die dritte Mannschaft der HSG Twistetal, die bis dato nur ein Spiel auf dem Konto hatte, das sie gegen Landwehrhagen gewann. Gegen Landwehrhagen, diese wuseligen Windhunde des letzten Wochenendes. Schlimme Befürchtungen taten sich auf. Würde die zweistellige Toranzeige überhaupt ausreichen? Nachdem die HSG Twistetal beim Warmmachen aber nur mit sieben Mann anwesend war, keimte bei den Hausherren der Ballfalle Espenau Hoffnung auf. Es gab aber die Information, dass noch weitere Twistetaler den Weg in die Halle finden würden. Also flott ab ins Spiel, bevor die Verstärkung da ist!

Und das ging guuut los! Vorne wurde ganz gefällig gespielt und hinten ganz passabel verteidigt. Abgesehen von den fiesen Unterarmwürfen eines gegnerischen Spielers passierte bei den Twistetalern nicht viel. Das führte dazu, dass der SV Espenau sich über 3:1 (4. Minute), 6:3 (9.) und 9:3 (14.) auf ein 12:5 (18.) absetzen konnte. 12:5! Alte Haudegen bekommen bei dem Gedanken an solch eine Führung Tränen in die Augen! Der SV Espenau spielte die ersten 20 Minuten erfolgreich, wenn auch nicht immer schön. Bei den schönen Aktionen hat sich in den letzten beiden Wochen sowieso einer sehr hervorgetan. Marc, der Zauberlehrling, hatte am heutigen Tag aber einfach seinen Zauberstab vergessen. Er hatte viele tolle Einfälle für magische Momente. Leider wollte ihm heute kein Trick gelingen. Immerhin ist er unverletzt geblieben. Damit das Spiel nicht in Langweile ausartet musste dringend ein Einbruch der Hausherren her. Gesagt getan. Ab der 25. Minute (14:8) hat man sich darauf besonnen, die Angriffe SOFORT abzuschließen, ohne dass nennenswerte Lücken vorhanden waren. Vor allem Fabian, er kommt aus Niederndodeleben (googlen Sie ruhig, das kann man sich nicht ausdenken), tat sich dahingehend hervor. Die Twistetaler bedankten sich recht herzlich und warfen drei Tore in Folge. Mit 14:11 ging es in die Halbzeit.

Nach einiger Zeit in der Kabine, es gab viel zu besprechen, ging es mit neuem Elan in die zweite Hälfte. Die Twistetaler waren nun mehr, da sie einige Spieler ihrer zweiten Mannschaft mobilisiert hatten, die vorab ein Spiel in Vellmar bestritten (15:14 für Vellmar – haben die nach der ersten Hälfte aufgehört?). Das sollte den Gastgebern aber erstmal egal sein. Am egalsten war es Marcel. Der hat den Twistetalern erstmal ohne jeglichen Spielzug sondern nur mit der Kraft seines seltsamen Wurfes (ein T-Rex würde auch so werfen) drei Dinger in Folge aus dem Rückraum eingeschenkt. 17:11 und wieder etwas Luft gewonnen. Jetzt kamen die neuen Twistetaler aber auch langsam in Fahrt. Vor allem ein etwas erfahrenerer neuer Mann im Rückraum stellte den SV Espenau nun vor Probleme. Die sechs Tore Vorsprung sorgten auch jetzt nicht für Sicherheit. Über 18:14 (39.), 20:17 (44.) und 24:21 (54.) stand es in der 57. Minute auf einmal 25:24. Crunch Time, Baby! So lieben die Espenauer das! Gegen die nun offene Deckung des Gegners hat Mario noch schnell auf 26:24 erhöht, bevor dann Raphaels Auftritt kam. Erst hält er in der Schlussphase brillant einen Tempo-Gegenstoß des Gegners um dann als I-Tüpfelchen auch noch einen Siebenmeter des Gegners zu entschärfen. Endstand 26:24 und viel Feierei.

Der SV Espenau möchte sich bei allen anwesenden Zuschauern bedanken. Insbesondere fiel dort eine Delegation der SHG Hofgeismar/Grebenstein auf, die zum Teil auch aus ehemaligen espenauer Zeiten bekannt sind. Vielleicht seid Ihr auch nur wegen René und seinem Handtuch da gewesen. Sorry, René fiel leider krankheitsbedingt aus aber in zwei Wochen, am 14.10.2018, ist er ganz, ganz, ganz bestimmt wieder dabei. Der SV Espenau wünscht allen eine schöne Feiertagswoche. Ohne diesen Feiertag wäre uns der Ort Niederndodeleben nicht bekannt und das wäre ja schon irgendwie schade.

 

22.09.2018

HSC Landwehrhagen – SV Espenau 39:26 (18:11)

Samstag 18:30 Uhr. In der 1. Bundesliga finden da die sogenannten Topspiele statt. Da wollte der Hessische Handballverband mit seiner B-Klasse nicht nachstehen und schickte den Tabellendritten, den SV Espenau (!), zum Aufsteiger nach Landwehrhagen. Ganz unbekannt waren die Jungs um Trainer Abe nicht, da in der Vorsaison bereits ein Testspiel dort stattfand, das die Landwehrhagener relativ klar für sich entscheiden konnten. Es wartete wieder eine sehr junge und agile Mannschaft auf die Haudegen aus Espenau. Im Nachhinein ist auch klar, warum die Landwehrhagener so viele junge Leute haben, die wie Windhunde über das Feld hetzen - das Internet geht nicht immer. Die Sekretäre mussten geschwind ihre Zettel und Stifte hervorholen, damit das Spiel ordnungsgemäß dokumentiert werden konnte.


In den ersten 20 Minuten lief alles nach Plan. Leider nach dem Plan des Gastgebers. Kaum von der Leine gelassen, liefen die Landwehrhagener links, rechts, kreuz und quer durcheinander, dass einem schlecht werden konnte. Wir sind doch beim Handball und nicht in der Disco! Am Ende ihrer Choreografien netzten die Jungspunde ziemlich oft unbedrängt ein. Oftmals benötigten die Landwehrhagener aber gar keine großartigen Spielzüge, da ein großer Teil ihres Spiels darin bestand den armen Heiko mit Tempo-Gegenstößen zu quälen. Über 4:1 (5. Minute) und 8:3 (10.) stand es nach 20 Minuten bereits 15:6 für die Hausherren. Erste Hochrechnungen ergaben ein Debakel! Betreuer Persch hatte aber noch ein Ass im Ärmel. Mittels einer Auszeit brachte er die Hausherren aus dem Rhythmus, so dass es bis zur Halbzeit etwas besser lief. Mit 18:11 ging es in die Halbzeit.


Wie ausgewechselt begann dann die zweite Halbzeit. Die Espenauer zeigten, dass auch sie den ein oder anderen Wechsel laufen konnten und in der Abwehr bekam man auch mal Zugriff. In dieser Phase war es ein ausgeglichenes Spiel. Die Espenauer konnten sogar einige Kabinettstücke aufführen. Mario „Reineke Fuchs“ Verch hat dem Landwehrhagenern den Ball einfach beim Anwurf geklaut! Stellt sich einfach zu denen in die Reihe und bekommt auch noch den Ball… Ein Frechdachs vor dem Herren. Magic Marc griff auch tief in seine Trickkiste und pfefferte den Ball irgendwie, „irgendwie“ umschreibt es tatsächlich am besten, per Rückhand ins Tor. Über 14:20 (35.) und 19:27 (47.) stand es fünf Minuten vor Ende 23:36. BITTE KEINE 40 GEGENTORE! Man konnte diesen jungen Spielern einfach nicht zumuten nach dem Kasten Bier für das 30. Tor auch noch eine weitere für das 40. Tor zu zahlen. Das wäre unverantwortlich gewesen. Gottseidank konnte diese Mission erfüllt werden. Endstand 39:26.
René hatte im Nachgang noch ein kleines Schmankerl für die anwesenden Zuschauer parat. Er hat einfach sein Handtuch in der Halle vergessen. Der anschließende oberkörperfreie Auftritt in der Sporthalle Landwehrhagen wird für lange Zeit in den Gedächtnissen der dortigen Damenwelt verankert sein.


Am nächsten Wochenende stellt sich am Sonntag um 17 Uhr zum Heimspiel in der Espenauer Ballfalle die dritte Mannschaft aus Twistetal vor. Ich möchte hier nichts versprechen aber vielleicht vergisst René auch dort sein Handtuch. Ich empfehle also jedem dieser Sportveranstaltung beizuwohnen.

 

 

16.09.2018

SV Espenau gg. HSG Fuldatal/Wolfsanger IV  21:17 (11:10)

Da war es wieder soweit, das handballerische Sommerloch 2018 ging am 16.09. in die ewigen Jagdgründe ein. Nach einer abwechslungsreichen Vorbereitung mit vielen Liegestützen, Kniebeugen, Burpees (ohne die geht es nicht mehr, wer die nicht macht hat heutzutage direkt verloren!), Spielzügen und Testspielen (sogar eins gewonnen, dank Burpees!) ging es in der Ballerbude endlich wieder um Punkte. Punktemäßig gesehen muss nach der mickrigen 5-Punkte-Saison, die aufgrund fehlender Schiedsrichter sogar noch zur 3-Punkte-Saison mutierte, noch einiges gutgemacht werden. Also auf mit viel Elan in die neue Saison!

Vorstellig wurde die vierte Mannschaft der HSG Fuldatal/Wolfsanger, die sich anschickte, gespickt mit alten Haudegen und Bekannten, die Punkte aus der Ballerbude zu entführen. Ein fuldataler Ball, der in der Saison 16/17 den Weg in die espenauer Hallendecke (auch bekannt als die espenauer Ballfalle) fand, konnte nun erfreulicherweise seinem Besitzer wiedergegeben werden. Schön, dass Ihr wieder zusammen seid, Peter! Ganz ohne leere Hände würden die Jungs aus Fuldatal/Wolfsanger also nicht die Halle verlassen. Die Espenauer hatten sich vorgenommen, das Spiel etwas temporeicher zu gestalten und gingen hochambitioniert in die Begegnung. Die ersten Spielminuten verliefen vielversprechend. Vorne wurde getroffen und hinten verpufften mehrere Angriffe der Fuldataler. Eine Führung mit 2-3 Toren war bis zur 25. Minute die Regel. Stellenweise wurde so viel Tempo gemacht, dass die Hand-Augen-Koordination da gar nicht mehr hinterher kam und in technischen Fehlern und verfrühten Abschlüssen endete. Mit einer etwas besseren Chancenverwertung hätte man eine deutliche Führung mit in die Pause nehmen können. Aber man will ja das Publikum nicht verwirren, das deutliche Führungen der Heimmannschaft vermutlich noch nicht verarbeiten kann. Da muss man sie langsam heranführen. Zur Halbzeit hin hat man den Gegner deshalb auf ein Tor herankommen lassen (11:10). Hervorzuheben ist eine Szene von Marc Ditzel, der allen Anwesenden zeigen wollte, wie toll er seinen Körper mit dem Ball in Einklang bringen kann und einen Move, der am besten als „Tempo-Flugrolle-Heber-ins-Tor-und-an-die-Wand-knallen“ vorführte. Der Kürze halber wird es zukünftig intern als „den Ditzel machen“, den Weg ins Glossar der espenauer Gemeinde finden. Der fuldataler Rechtsaußen wollte da nicht nachstehen und versenkte arg gebeutelt vom verteidigenden Espenauer den Ball von der Eckfahne per Heber über den verdutzten Torwart ins Tor. Der gute Heiko hatte da im Kopf schon den Pfiff des Schiedsrichters gehört und sich auf die nächste Spielszene vorbereitet. Man muss ja auch an die Zukunft denken.

Nach einer kurzen Ansprache zur Chancenverwertung ging es nach der Pause mit dem Ausgleich der Fuldataler weiter. Endlich Spannung! Das Spiel wog nun hin und her. Wobei die Gäste niemals eine Führung erzielten. Die Chancenverwertung wurde leider auch nicht besser. Gottseidank war die Abwehr die meiste Zeit auf der Höhe und wenn denn mal ein Fuldataler den Weg hindurch fand, stand da Raphael und hielt das Ding fest. In der 49. Minute erzielte man wieder eine 3-Tore-Führung, was Sicherheit geben sollte. Aber da war wieder die Sache mit dem Publikum und der Führung. Also bitte Spannung bieten und schnell nochmal zwei Tore kassieren. Das gefiel dem Publikum. Es tobte und klatschte Allerorten. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen hat Mario sich noch eine besonders dramatische Szene ausgedacht. Er, der sich in der letzten Saison zu Anfang die Achillessehne verletzte und die ganze Saison ausfiel, sackte nach Einwirkung des Gegners mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden und packte sich an die Achillessehne. Das weibliche Publikum war nun vollends aufgepeitscht! Für die Herren der Sport, für die Damen das Drama! Eingeweihten (niemand) fiel allerdings direkt auf, dass es sich um das falsche Bein handelte! Nach zwei Minuten stand er wieder heroisch auf dem Feld. Bis zur ca. 55. Minute war die Spannung förmlich greifbar, danach konnte Fuldatal aufgrund zweier Strafzeiten dem Siegeszug der Espenauer nicht mehr viel entgegensetzen. In einer fairen Partie mit einigen alten Bekannten setzte sich der Gastgeber schlussendlich mit 21:17 durch.

Nächstes Wochenende steht bereits Samstag um 18:30 Uhr (Flutlichtspiel?) das nächste Spiel beim Aufsteiger Landwehrhagen an. Diese junge Truppe hat uns bereits in der letzten Winterpause bei einem Testspiel gezeigt, dass sie nicht zu Unrecht aufgestiegen sind. Das nächste Heimspiel findet am 30.09 um 17 Uhr in der Ballfalle Espenau statt! Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen, es gibt auch Kaffee.